Papst: "Mein Besuch galt allen Menschen Afrikas"

Benedikt XVI. betonte bei Generalaudienz, dass die Kirche in Afrika ein "Werkzeug der Einheit und der Versöhnung" sein muss =

Vatikanstadt (KAP) Der Besuch in Kamerun und Angola habe symbolisch allen Völkern des afrikanischen Kontinents gegolten, sagte Papst Benedikt XVI. am Mittwoch bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz vor mehreren Zehntausend Menschen. Inmitten der zahlreichen Konflikte in Afrika müsse die Kirche "ein Werkzeug der Einheit und der Versöhnung sein", mahnte der Papst. Sie müsse inmitten der Prüfungen "eine Zukunft der Gerechtigkeit, der Solidarität und des Friedens aufbauen".

Benedikt XVI. dankte allen, die zum Gelingen seiner Pastoralreise nach Afrika beigetragen hatten. Überall habe er "die für Afrika typische herzliche Aufnahme erfahren". Als einen Höhepunkt seiner elften Auslandsreise bezeichnete der Papst die Übergabe des Arbeitsdokuments für die zweite Afrikasynode, die im Oktober im Vatikan stattfinden wird.

Bei einem Gottesdienst in der kamerunischen Hauptstadt Yaounde hatte Benedikt XVI. das "Instrumentum laboris" den Vorsitzenden aller afrikanischen Bischofskonferenzen ausgehändigt. Es ist Grundlage für das Bischofstreffen, bei dem die Kirche ihren künftigen Einsatz für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden auf dem Kontinent erörtern will.

Als besondere Momente der Reise nannte Benedikt XVI. zudem die beiden Treffen mit Frauen und Jugendlichen in der angolanischen Hauptstadt Luanda. Der Papst rief alle Gläubigen zum Gebet für Afrika auf, damit die Menschen des Kontinents "mit Mut die sozialen, wirtschaftlichen und geistigen Herausforderungen der Gegenwart" angehen können. In Angola, einem durch jahrzehntelangen Bürgerkrieg verwüsteten Land, habe er deutlich machen wollen, dass "Versöhnung und echter Wiederaufbau mit sozialer Gerechtigkeit Hand in Hand gehen müssen", erinnerte Benedikt XVI. (ende/1.4.)

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