Druckansicht - Thursday 24. July 2014

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Papst fordert in Mexiko für Jugend Zukunft ohne Gewalt ein

Ansprache Benedikts XVI. in Guanajuato an Kinder: "Jeder von euch ist ein Geschenk Gottes"

25.03.2012

Ciudad de Mexico (KAP) Papst Benedikt XVI. hat für die junge Generation Mexikos eine Zukunft ohne Gewalt, Hunger und Leiden eingemahnt. "Jeder von euch ist ein Geschenk Gottes für Mexiko und die Welt", sagte der Papst am Samstagabend (Sonntagmorgen MESZ) bei einer Ansprache an Kinder in Guanajuato. Ihre Familien, die Kirche, die Schulen und alle Verantwortungsträger in der Gesellschaft müssten zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Kinder "als Erbe eine bessere Welt empfangen, ohne Neid und Zwietracht". Er fordere alle auf, Kinder zu beschützen und auf sie zu achten, damit sie in Frieden leben und zuversichtlich in die Zukunft schauen können. Ihr Lächeln dürfe nie vergehen, mahnte Benedikt XVI.

 

Auf der Plaza de la Paz hatten sich mehrere hundert Kinder, Jugendliche und deren Eltern versammelt, um die Grußworte des Papstes zu hören, der vom Balkon des Gouverneurspalastes zu ihnen sprach. Sie begrüßten ihn nach seinem Treffen mit Präsident Felipe Calderon mit freudigen Gesängen und "Benedicto"-Sprechchören. Von Jubelrufen unterbrochen wandte sich der Papst an alle Kinder des Landes, besonders an die leidenden, lerlassenen und an jede, die unter Gewalt oder dem nach langer Trockenheit in einigen Gegenden spürbaren Hunger litten. Er versicherte den Kindern, dass Gott sie kenne, liebe und wünsche, dass sie immer glücklich seien.

 

Benedikt XVI. ermutigte die jungen Menschen zu einer Freundschaft mit Jesus, der ihnen auch in den schwierigsten Situationen helfen werde. Sie könnten die Welt verwandeln, wenn sie zuließen, dass die Liebe Christi ihr Herz verwandelt. Ein Jünger Jesu antworte auf das Böse nicht mit Bösem, sondern sei ein Bote der Vergebung und Fröhlichkeit sowie ein Diener der Einheit, so der Papst. Jeder könne zu einem Friedensstifter werden. Er rief die Kinder auf, einen christlichen Lebensstil zu pflegen, Sonntagsgottesdienste zu besuchen und gemeinsam in der Familie zu beten. Er selbst werde darum beten, dass Mexiko ihnen ein Zuhause werde, in dem alle seine Bewohner in Ruhe und Harmonie leben.

 

 

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