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Wien (KAP) Immer mehr Frauen wenden sich an die Schwangerenberatung der "Aktion Leben". 2011 gab es mit 2.749 Anrufen mehr als doppelt so viele Telefonanfragen wie 2010 (1.296). Laut der am Freitag veröffentlichten Jahresstatistik des Vereins ist auch die Anzahl der Gespräche in der Beratungsstelle mit 1.648 um fast ein Viertel gestiegen.
Im Zentrum der Anfragen und Beratungsgespräche stünden Themen, wie "finanzielle Not" und "Schwangerschaftskonflikt" sowie Fragen zur Pränataldiagnostik, berichtet "Aktion Leben"-Generalsekretärin Martina Kronthaler. Auch das Thema "Adoption" und die verzweifelte Suche nach Wohnraum werde immer wieder angesprochen. Kronthaler: "Die Geschichten und Schicksale sind oft so erschütternd, dass einem jede Frau Leid tut, die in dieser schwierigen Situation keine kompetente Beratung zur Seite hat."
Die Ausgaben des Vereins zur Unterstützung schwangerer Frauen in Notlagen seien aufgrund der starken Nachfrage im Vorjahr um 35 Prozent gestiegen, so Kronthaler. "Aufgrund der Wirtschaftslage befürchten wir, dass der Bedarf an finanzieller Hilfe weiter steigen wird." Auch Sachspenden wie Babykleidung, Kinderwägen oder Gitterbetten seien sehr gefragt (Spendenkonto: 7.331.600, BAWAG P.S.K. BLZ 60.000; www.aktionleben.at).

