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Bischofswechsel in der Diözese St. Pölten

01.07.2018, 16:30 Uhr

Die Diözese St. Pölten umfasst das westliche Niederösterreich und hat rund eine halbe Million Katholiken

Fakten
Alois Schwarz ist neuer Bischof der Diözese St. Pölten. An der feierlichen Amtseinführung des bisherigen Kärntner Bischofs am 1. Juli im St. Pöltner Dom nahmen zahlreiche Bischöfe, Repräsentanten aus Ökumene und Vertreter aus dem öffentlichem Leben in Niederösterreich teil. Gleich am Beginn überreichte der bisherige Diözesanbischof Klaus Küng seinem Nachfolger den Bischofsstab als Symbol für die Übernahme des Hirtenamts in der Diözese St. Pölten.

In der Predigt bekundete Bischof Schwarz, dass er das "missionarische Miteinander" in der Diözese fördern wolle. Ausdrücklich dankte er Bischof Küng dafür, wie dieser die Menschen "auf dem Weg der Heilung und der Heiligung begleitet" habe und dass auch er, Schwarz, diesen Weg weitergehen wolle.

"Ich versichere Ihnen: Ich werde mich mit all meinen Kräften einsetzen für die Kirche in diesem Land und die Menschen in all ihren Bedrängnissen und Nöten, sagte der neue St. Pöltner Bischof. Er wolle als Bischof "ein Hörender sein" und "vor allem jenen zuhören, deren Stimme gewöhnlich übertönt wird und ihnen meine Stimme schenken", sagte Schwarz im Blick auf zahlreiche gesellschaftliche Themen.

Alois Schwarz stammt selbst aus Niederösterreich. Er wurde am 14. Juni 1952 in Hollenthon in der Buckligen Welt geboren. Nach Stationen u.a. als Pfarrer in Krumbach, Pastoralamtsleiter der Erzdiözese Wien und Vorsitzender der "Pastoralkommission Österreichs" wurde er zu Weihnachten 1996 von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) zum Weihbischof für die Erzdiözese Wien ernannt. Seit Juni 2001 war Alois Schwarz Diözesanbischof von Gurk-Klagenfurt.

Die Diözese St. Pölten umfasst das westliche Niederösterreich und hat rund eine halbe Million Katholiken; sie machen etwa 70 Prozent der Bevölkerung aus. Der östliche Teil Niederösterreichs gehört zur Erzdiözese Wien. St. Pölten ist eine "klösterreiche" Diözese. Mit Melk, Göttweig, Seitenstetten, Herzogenburg, Lilienfeld, Altenburg, Zwettl und Geras gibt es acht Stifte.
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