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Ein Jahr für die Familie und "Amoris laetitia"

Junge Familie
© jungfamilien.at
19.03.2021, 16:26 Uhr

Papst Franziskus hat ein weltweites "Jahr der Familie" ausgerufen, in dem sich die Kirche vertieft mit dem Schreiben "Amoris laetitia" beschäftigt und den Fokus stärker als bisher auf Ehe- und Familienseelsorge richtet. Es dauert vom 19. März 2021 bis zum 26. Juni 2022.

Fakten
Fünf Jahre ist es her, seit Papst Franziskus am 19. März 2016 "Amoris laetitia" veröffentlicht hat: Ein Schreiben zu Ehe und Familie, das aus einer intensiven weltweiten Vorbereitung mit zwei Weltbischofssynoden im Vatikan hervorging. Um dessen Inhalte weiter zu vertiefen und in der Seelsorge wie auch in der Gesellschaft zu verankern, widmet die katholische Kirche dem Familienthema ein ganzes Aktionsjahr. Das "Jahr der Familie - Amoris laetitia" dauert vom Josefstag (19. März 2021) bis zum Zehnten Welttreffen der Familien in Rom (26. Juni 2022) als dessen Schluss- und Höhepunkt.

Es gehe darum, "das Ideal der ehelichen und familiären Liebe neu vor Augen zu führen", erklärte Papst Franziskus bei der Bekanntgabe des Aktionsjahres. Impulse dafür will er selbst liefern, u.a. mit einer Videoserie, in der er gemeinsam mit verschiedenen Familien monatlich jeweils ein Kapitel von "Amoris laetitia" erklären wird, und einem Forum in Rom, das dessen Inhalte aufgreift. Doch auch in den verschiedenen Ortskirchen nimmt man den Aufruf ernst, wenngleich die Corona-Pandemie den Rahmen für die Durchführung eindeutig mitbestimmt.

Österreichs Diözesen und kirchliche Familienvereinigungen bauen ihr meist ohnehin bereits umfangreiches Programm für Ehe und Familien weiter aus und bringen im Aktionsjahr neue Akzente. Zu den Höhepunkten gehören dabei u.a. die "Wochen für das Leben" zwischen Mutter- und Vatertag, der heuer erstmals durchgeführte "Tag der Großeltern und Senioren" im Juli, das "Fest der Heiligen Familie" im Dezember und die Pfarrgemeinderatswahl 2022, bei der es die Initiative "Die familienfreundliche Pfarrgemeinde" geben wird. Videoreihen mit den Bischöfen zu Familienthemen sind ebenso in Vorbereitung wie Programme mit dem Blick auf Familien in Krisen, Online-Kurse und liturgische Feiern rund um den Jahreskreis.

Ein absolutes Novum ist das "Jahr der Familie" übrigens nicht: Schon 1994 hatte Papst Johannes Paul II. ein solches ausgerufen, angelehnt an ein entsprechendes Themenjahr der Vereinten Nationen.
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