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Diözese St. Pölten verteidigt Förderung für "Energiesparpfarren"

Weihbischof Franz Scharl, Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf, Diözesanbischof Klaus Küng bei Präsentation der Aktion 'Energiesparpfarre'
Präsident der Katholischen Aktion, Haiderer, reagiert auf Kritik von Bundeskanzler: "Lade Kern ein, sich anzusehen, was an ökologischen Projekten umgesetzt worden ist"
Umwelt
12.10.2017, 13:39 Uhr Österreich/Politik/Subvention/Kirche/Umwelt
St. Pölten, 12.10.2017 (KAP) Das Projekt "Energiesparpfarren" ist ein wichtiger Beitrag für eine umweltfreundliche Kirche und rechtfertigt eine öffentliche Förderung durch das Land Niederösterreich: Das hat der Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten in einer Aussendung am Donnerstag betont, mit der er auf eine Aussage von Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) beim "ORF"-TV-Duell am Mittwochabend reagiert. Kern hatte in der Konfrontation mit Sebastian Kurz (ÖVP) die Subvention für die "Energiesparpfarren" als ein Negativbeispiel für das ausufernde Förderungswesen in Niederösterreich genannt.

Seit Beginn der Förderaktion des Landes für das Projekt wurden 150 Pfarren ausführlich beraten und 70 Pfarren bei 123 konkreten Maßnahmen mit insgesamt 400.000 Euro unterstützt, führte Haiderer dazu aus und sprach von einem "nachhaltigen Erfolg": "Jeder Euro, der hier investiert wird, ist ein Euro für die Umwelt."

Von daher könne er die Kritik des SPÖ-Chefs nicht verstehen. "Ich lade Christian Kern - egal ob als Bundeskanzler, Parteiobmann oder Manager - nach der Wahl herzlich ein, sich anzusehen, was dank Unterstützungen in unseren Pfarren schon an schöpfungsfreundlichen und ökologischen Projekten umgesetzt worden ist", so Haiderer. Niederösterreich habe die Unterstützung des Projekt, bis September 2020 verlängert, das im größeren Rahmen des kirchlichen Bemühens steht, Pfarren im Blick auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein konkret zu unterstützen.
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