Mittwoch 13. Dezember 2017
myKathpress LOGIN

Schweizer Bischöfe verteidigen Rundfunkgebühren

Öffentliche Meinungsbildung würde bei Abschaffung "noch stärker von ausländischen oder finanzstarken Medienhäusern abhängig"
07.12.2017, 14:55 Uhr Schweiz/Medien/Kirche/Rundfunkgebühren
Fribourg, 07.12.2017 (KAP) Die Schweizer Bischofskonferenz warnt vor einer Abschaffung der staatlichen Radio- und Fernsehgebühren. Man befürchte, dadurch "die öffentliche Meinungsbildung noch stärker von ausländischen oder finanzstarken Medienhäusern abhängig wird", heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung der Bischöfe nach ihrer dreitägigen Herbstvollversammlung. Dies würde vor allem in der französischen und italienischen Schweiz zur Schwächung der schweizerischen Identität führen, so die Bischöfe.

Hintergrund ist die sogenannten "No-Billag"-Volksinitiative. Dabei werden die Schweizer Anfang März 2018 darüber abstimmen, ob die Gebühren für die Schweizer Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG abgeschafft werden. Nach jüngsten Umfragen liegen die Befürworter der No-Billag-Initiative derzeit klar voran.

Aus Sicht der Bischöfe "würde die Annahme der Initiative dem nationalen Zusammenhalt schaden und bestehende gesellschaftliche Risse eher vergrößern". Man sei über die möglichen Konsequenzen einer Annahme der Volksinitiative "besorgt", so die Bischofskonferenz. Im öffentlichen Diskurs müssten verschiedene Meinungen, darunter auch jene von Minderheiten, ihren Platz haben.
  • Foto
  • Audio
  • Video
  • AKV-Präsident Helmut Kukacka: "Moralische und politische Unterstützung für verfolgte Christen"

    12.12.2017, 19:11 Uhr
    Interview beim Fackelzug für verfolgte Christen durch die Wiener Innenstadt

    AKV-Präsident Helmut Kukacka: "Ich erwarte von neuer Bundesregierung, dass sie das Thema 'Christenverfolgung' auf die Agenda der europäischen Politik bringt"

    12.12.2017, 19:11 Uhr
    Interview beim Fackelzug für verfolgte Christen durch die Wiener Innenstadt

    Missio-Nationaldirektor Wallner: "Christen werden weltweit verfolgt wie nie zuvor und der Westen sieht untätig weg"

    12.12.2017, 19:09 Uhr
    Statement beim Fackelzug für verfolgte Christen durch die Wiener Innenstadt

    Missio-Nationaldirektor Wallner: "In Europa ist der Glaube schwach geworden"

    12.12.2017, 19:08 Uhr
    Statement beim Fackelzug für verfolgte Christen durch die Wiener Innenstadt
Die neue Kathpress-APP ist da!

Hier kostenlos die neue Kathpress-APP herunterladen Hier kostenlos die neue Kathpress-APP herunterladen

Jetzt kostenlos herunterladen!  » mehr Infos

Letzte Tweets

© 1947-2017 KATHPRESS - Katholische Presseagentur Österreich
Darstellung:
https://www.kathpress.at/