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Papst feiert Messe für Flüchtlinge

Traditioneller Gottesdienst zum Weltfriedenstag mit Papst Franziskus am 1. Januar 2017 zum Jahresbeginn im Petersdom.
Messe im Petersdom findet anlässlich des katholischen "Welttages des Migranten und des Flüchtlings" statt
14.01.2018, 10:32 Uhr Vatikan/Politik/Migration/Flüchtlinge/Papst
Vatikanstadt, 14.01.2018 (KAP) Papst Franziskus feiert am Vormittag einen Gottesdienst für Migranten und Flüchtlinge. Die Messe im Petersdom findet anlässlich des katholischen "Welttages des Migranten und des Flüchtlings" statt. Er steht unter dem Motto "Die Migranten und Flüchtlinge aufnehmen, beschützen, fördern und integrieren". In seiner bereits im Sommer veröffentlichten Botschaft dazu hatte Franziskus für Migranten und Flüchtlinge mehr Möglichkeiten einer sicheren und legalen Einreise gefordert. Zugleich wandte er sich gegen kollektive Ausweisungen, vor allem in Länder, die die Achtung der Würde und der Grundrechte nicht gewährleisten könnten. Auch in seiner Neujahrsansprache hatte Franziskus jüngst mehr Einsatz für Flüchtlinge gefordert.

Auch der Migrationsbeauftragte des Papstes, Michael Czerny, verlangte eine offenere Flüchtlingspolitik: Die internationale Gemeinschaft könne auf allen Ebenen "viel mehr" tun, um die Migration zu steuern und Migranten zu unterstützen, sagte er. Der Jesuit ist Leiter des Referats für Flüchtlingsfragen in der vatikanischen Entwicklungs- und Menschenrechtsbehörde.

Um die 200 Migranten waren laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) allein in der ersten Woche des Jahres im Mittelmeer ertrunken oder verschollen. Katholische Hilfsorganisationen erneuerten angesichts dessen ihre Forderung nach legalen und sicheren Einreisemöglichkeiten.

Italien kehrte 2017 an den Spitzenplatz bei den Zielländern zurück. Rund 119.250 Personen landeten laut der italienischen sozialwissenschaftliche Stiftung ISMU in italienischen Häfen, das entspricht etwa 70 Prozent aller Ankünfte. Die Zahl der Ankunft von Migranten in Europa war im vergangenen Jahr demnach so niedrig wie nie seit Beginn der Flüchtlingswelle 2014: Mit rund 171.000 Personen lag die Zahl der Neuankömmlinge 2017 mehr als die Hälfte niedriger als im Vorjahr, teilte die Stiftung am Samstag in Mailand mit.
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