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Berliner Erzbischof: Gesellschaft mehr an Pflegekosten beteiligen

Nicht gerecht, wenn alte Menschen "unter Umständen ihre ganzen Ersparnisse für die Pflege ausgeben müssen"
17.04.2018, 13:43 Uhr Deutschland/Kirche/Langzeitpflege/Finanzen
Berlin, 17.04.2018 (KAP/KNA) Der deutsche "Familienbischof" Heiner Koch hat eine stärkere Finanzierung der Pflegekosten durch die gesamte Gesellschaft gefordert. Dies könne etwa aus Steuereinnahmen erfolgen, sagte Koch am Dienstag in Berlin. "Kostensteigerungen dürfen nicht allein an Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen hängen bleiben", betonte der Berliner Erzbischof. Es sei nicht gerecht, wenn alte Menschen und ihre Angehörigen "unter Umständen ihre ganzen Ersparnisse für die Pflege ausgeben müssen". Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nicht alle Kosten ab.

Koch äußerte sich nach einem halbtägigen "Pflege-Praktikum", das er zusammen mit der Berliner Caritasdirektorin Ulrike Kostka im Caritas-Seniorenzentrum Sankt Konrad in Berlin-Oberschöneweide absolvierte. "Die Pflege braucht eine viel höhere gesellschaftliche Priorität und Anerkennung", betonte der Erzbischof. Es sei ein "wertvoller und unverzichtbarer Dienst", so Koch, der die Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz leitet.
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