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Wiener Neustadt: Neuer Altar in St. Georgs-Kathedrale geweiht

Militärbischof Freistetter: "Ein Altar ist Zeichen des Heiles und der Gemeinschaft"
11.01.2019, 15:40 Uhr Österreich/Kirche/Altarweihe/Feistetter
Wien, 11.01.2019 (KAP) Militärbischof Werner Freistetter hat am Freitag im Rahmen eines Gottesdienstes den neuen Altar in der St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt geweiht. Die Feierlichkeiten in der neu gestalteten Kathedrale waren zugleich auch der Startschuss zu den kirchlichen Aktivitäten im Maximiliansjahr 2019. Kaiser Maximilian I. wurde 1459 in der damaligen Wiener Neustädter Georgskirche getauft und 1519 auf eigenen Wunsch dort unter den Stufen des Altars beigesetzt. Am 12. Jänner jährt sich sein Todestag zum 500. Mal.

Der neue Altarraum wurde von Betoneinbauten der 1960er-Jahre befreit, ein den liturgischen Vorschriften entsprechender fester Altar - von zwei Innsbrucker Künstlern entworfen und aus Bronze und Stein gefertigt - errichtet. "Ein Altar ist ein Fundament, an dem man immer Halt und Trost findet", sagte Bischof Freistetter im Rahmen der Feierlichkeiten. Ein Altar lade zur Begegnung mit Christus in der Eucharistie ein und sei ein sichtbares Zeichen in der Gemeinschaft der Kirche, so der Bischof: "Ein Altar holt jene in die Gemeinschaft, die am Rand sind und bringt der Welt den Frieden."

Der neue Altarraum der St. Georgs-Kathedrale besticht durch eine klare Formensprache und eine durchdachte Geometrie. Die Tiroler Künstler Martin und Werner Feiersinger nehmen dabei auf die Geschichte und das Wirken Maximilians I. Bezug. In ihrem wappenartigen Grundriss orientiert sich etwa die Altarinsel an vielfältigen Wappenformen in und außerhalb des Kirchenraums. Als Materialien wurden dafür Naturkalkstein, Bronze sowie Eschen- und Olivenholz verwendet.

"Der neue Altar entspricht den pastoralen und praktischen Erfordernissen an die Kirche", freute sich Bischof Freistetter. Der Altar füge sich in die Kathedrale ein und setze auch neue Akzente im Kirchenraum. Auch der Taufbrunnen fand einen neuen Platz und steht in einer Achse zum neuen Altar. Taufbrunnen und Altar seien Orte der Verbundenheit mit Christus, so der Bischof in seiner Predigt.

Durch die Neugestaltung des Altarraumes ist nun auch das Grab von Kaiser Maximilian I. besser für Besucher zugänglich. Das Grab ist ein wichtiger Bestandteil der 2019 in Wiener Neustadt stattfindenden Niederösterreichischen Landesausstellung.
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