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Maria-Namen-Feier: Gebet ist "stille Kraft zur Veränderung"

Fatimastatue bei der Wiener Maria Namen-Feier
Kardinal Schönborn, Erzbischof Lackner und Missio-Nationaldirektor Wallner bei Großveranstaltung der Gebetsgemeinschaft "Rosenkranz-Sühnekreuzzug" am 14. und 15. September
Glaube
11.09.2019, 10:27 Uhr Österreich/Kirche/Religiöses Ereignis/Glaube/Maria.Namen.Feier/Schönborn/Lackner
Wien, 11.09.2019 (KAP) Zum traditionellen Friedensgebet anlässlich der Maria-Namen-Feier am kommenden Samstag und Sonntag werden auch heuer wieder Tausende Gläubige im Wiener Stephansdom erwartet. Seinen Ursprung hat die Feier im dankbaren Gedenken an die Befreiung Wiens von der osmanischen Belagerung am 12. September 1683. In den vergangenen 70 Jahren verwandelte sich diese zu einem Friedensgebet, das von der Rosenkranz-Sühnekreuzzug-Gebetsgemeinschaft (RSK) veranstaltet wird. Das Friedensgebet steht heuer unter dem Motto "Eine stille Kraft zur Veränderung der Welt" und wird anlässlich der Nationalratswahl am 29. September auch dieses wichtigen politischen Ereignisses gedenken, informierten die Organisatoren in einer Ankündigung. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt wird die Amazonien-Synode im Oktober sein.

Die prominentesten Mitfeiernden sind Kardinal Christoph Schönborn, der Salzburger Erzbischof Franz Lackner sowie Missio-Nationaldirektor Pater Karl Waller, der an beiden Tagen einen geistlichen Impuls geben wird. Die Feier beginnt an beiden Tagen jeweils um 15 Uhr. Nach dem Rosenkranzgebet steht der Festmesse am Samstag (14. September) Erzbischof Lackner als Hauptzelebrant vor. Am Sonntag (15. September) leitet die Eucharistiefeier Kardinal Schönborn, der gemeinsam mit Lackner Protektor der Gebetsgemeinschaft ist. Im Anschluss findet am Sonntagnachmittag die traditionelle Prozession mit der Fatima-Statue über Graben und Kohlmarkt zum Inneren Burghof statt.

Die Prozession hat historische Bezüge: Als sich die vereinigten christlichen Heere gegen die zweite Wiener Türkenbelagerung formierten, wurde die Statue der Schutzmantelmadonna vorangetragen. Der Sieg gegen die Belagerer am Kahlenberg vor Wien blieb als Gedenktag erhalten, gewidmet dem heiligen Namen Marias. Papst Innozenz XI. (1676-1689) setzte daraufhin den 12. September als Festtag verbindlich für die ganze Kirche fest. Die Prozession erinnert aber auch an die großen Bittprozessionen über den Wiener Ring in den früher 1950er-Jahren, die der RSK organisierte und dabei zum Gebet für die Freiheit des nach dem Krieg besetzten Landes aufrief.

Seit 1958 wird die Maria-Namen-Feier in Wien abgehalten, organisiert von der Rosenkranz-Sühnekreuzzug-Gebetsgemeinschaft, die 1947 vom Franziskanerpater Petrus Pavlicek (1902-1982) gegründet wurde. Schauplatz war über viele Jahre die Wiener Stadthalle, seit 2011 ist es der Stephansdom. Rund 700.000 Mitglieder aus mehr als 130 Ländern gehören zur Gebetsgemeinschaft, die die Zeitschrift "Betendes Volk" herausgibt. (Info: www.rsk-ma.at/mariaenamenfeier)
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