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Ordensgemeinschaften blicken auf mehrere Jubiläen im Jahr 2022

Vorstandsmitglieder der Ordenskonferenz
© ordensgemeinschaften.at / Magdalena Schauer
Zahl 400 spielt bei zahlreichen Gedenkveranstaltungen eine zentrale Rolle - Es feiern u.a. "Salesianische Familie", Karmeliten, Jesuiten, Augustinerinnen und Barmherzige Brüder
Orden
14.01.2022, 13:53 Uhr Österreich/Kirche/Orden/Jubiläum
Wien, 14.01.2022 (KAP) Die österreichischen Ordensgemeinschaften blicken auf ein reichhaltiges Jubiläumsjahr 2022 voraus. Mehrere Orden planen Feierlichkeiten aus diesem Anlass, "sofern es Corona zulässt". Wegen der Pandemie sei "viel geplant, aber wenig fixiert", wie es in der Ankündigung auf der Website hieß. "Ordensgemeinschaften leben und wirken im Heute, schauen dankbar auf eine oft jahrhundertelange Vergangenheit zurück und blicken hoffnungsvoll in die Zukunft".

Die "Salesianische Familie" hat 2022 gleich doppelten Grund zum Feiern: Am 28. Dezember jährt sich der Todestag des heiligen Franz von Sales zum 400. Mal. Bereits am 23. Jänner wird der 450. Geburtstag der heiligen Johanna Franziska von Chantal gefeiert, der geistlichen Freundin des heiligen Franz und im Jahr 1610 Mitbegründerin der Salesianerinnen bzw. "Schwestern von der Heimsuchung Mariens". Sie gehören im deutschen Sprachraum ebenso zur "Salesianische Familie" wie die Missionare des hl. Franz von Sales (gegründet 1838), die Salesianer Don Boscos (gegründet 1848), die Don Bosco Schwestern (gegründet 1872), die Salesianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (gegründet 1876), die Oblatinnen und Oblaten des hl. Franz von Sales (gegründet 1868 bzw. 1872), die Gemeinschaft des hl. Franz von Sales (gegründet 1872) und das Säkularinstitut des hl. Franz von Sales (gegründet 1948).

Zahlreiche Veranstaltungen laden während des ganzen Jahres dazu ein, sich mehr mit der Salesianischen Ordensspiritualität zu beschäftigen.

Heuer regiert die Zahl 400

Auch die Karmeliten feiern: 2022 sind sie seit 400 Jahren in Österreich präsent. Als Höhepunkt ist eine Festmesse mit Kardinal Christoph Schönborn angekündigt, die noch nicht terminisiert ist. Auch Ausstellungen, die sich mit dem Leben und Wirken der Karmeliten in Linz wie auch in Wien beschäftigen, sind geplant.

Die Jesuiten begehen das ignatianische Jahr, das am 20. Mai 2021 begann, noch bis 31. Juli 2022, dem kirchlichen Festtag des Ordensgründers Ignatius von Loyola. Geplant ist u. a. eine Vigil mit Orgelmusik am 12. März 2022 in der Wiener Jesuitenkirche, um des 400. Jahrestages der Heiligsprechung von Ignatius und Franz-Xaver zu gedenken.

Die Zahl 400 ist heuer auch für die Augustinerinnen (Augustiner-Chorfrauen Unserer Lieben Frau) wichtig: Am 9. Jänner 1622 starb deren Gründerin Alix le Clerc, später hl. Maria Theresia von Jesus, in Nancy. Die Gedenkmesse exakt 400 Jahre danach fand coronabedingt im Kloster Goldenstein (Sbg.) nur im kleinen Kreis statt.

Und noch einmal 400: Vor 400 Jahren startete der Bau der Klosterkirche der Barmherzigen Brüder in der Wiener Taborstraße. Am 24. Juni 2022 beginnen die Feierlichkeiten mit einem Orgelkonzert und dauern genau ein Jahr. Zahlreiche Konzerte, themenspezifische Kirchenführungen und Feste sollen Besucher in die Kirche im Herzen des zweiten Bezirks bringen.

Gedenken an Hildegard Burjan in Stephansdom

Vor zehn Jahren wurde die Gründerin der Caritas Socialis, Hildegard Burjan, seliggesprochen. Am 30. Jänner 2022 - einen Tag nach dem Jubiläumstag - findet aus diesem Anlass ein Festgottesdienst im Wiener Stephansdom statt.

2022 ist auch das Jubiläumsjahr zum 100. Todestag von Maria Theresia Ledochowska, der Gründerin der Missionsschwestern vom hl. Petrus Claver. Sie starb am 6. Juli 1922 im Generalat in Rom. Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten ist ein Festgottesdienst am 3. Juli 2022 mit dem Salzburger Erzbischof Franz Lackner. Außerdem feiern die Schwestern auch das 125-jährige Bestehen ihrer ersten Niederlassung in Österreich - das Missionhaus Maria Sorg in Bergheim bei Salzburg.

Traditionsreiche Benediktinerabtei Michaelbeuern

Ein besonderes weit in die Geschichte zurückreichende Jubiläum feiert heuer die Benediktinerabtei Michaelbeuern (Sbg.): Das Kloster wurde im 8. Jahrhundert geschlossen, 977 begann der Wiederaufbau, der mit der Weihe der Stiftskirche 1072 - vor 950 Jahren - abgeschlossen wurde. Dieses Ereignisses wird am 18. Juli 2022 mit einem Festgottesdienst gefeiert. Auch ein Konzert, ein Vortrag und eine Ausstellung sind in Planung.

Ebenfalls im Sommer, am 28. August 2022, gedenkt die Geistliche Familie "Das Werk" mit einer Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Gallus in Bregenz des 25. Todestages ihrer Gründerin Julia Verhaeghe.

Am 4. Dezember 2022 ist der 900. Todestag des Stifters von St. Lambrecht (Stmk.), Herzog Heinrich III. von Kärnten. Der Benediktinerkonvent plant dazu eine Gedenkfeier und ein Symposium.

Weitere Jubiläen betreffen die Helferinnen in Wien (125-jähriges Bestehen ihrer Niederlassung in Wien, Feier am 19. Jänner), die Schwestern von der Schmerzhaften Mutter in Wien Simmering (130 Jahre Niederlassung in Wien; Feier am 6. März), die Herz Jesu Schwestern (140. Todestag ihres Gründers Victor Braun; Feier am 14. Mai), die Dienerinnen Christi (50-jähriges Bestehen ihrer neuen Kongregation; Feier am 19. November im Mutterhaus der Kongregation in Königsbrunn b. Augsburg) sowie die Marienschwestern vom Karmel (150. Todestag der Ordensgründerin Maria Böck am 20. November).

(Übersicht über alle Termine mit Links: https://www.ordensgemeinschaften.at/artikel/6519-ordensjubilaeen-2022)
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