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Weltgebetswoche & Tag des Judentums

Metropolit Arsenios (Kardamakis), Kardinal Christoph Schönborn, Bischof Michael  Bünker
Ökumene
26.01.2018, 08:00 Uhr

Von 18. bis 25. Jänner findet die "Weltgebetswoche für die Einheit der Christen" mit Fokus auf dem Reformationsjubiläum statt. Außerdem wird der 17. Jänner als "Tag des Judentums" begangen. Aus diesem Anlass beleuchtet das Kathpress-Dossier Aspekte der Ökumene und des interreligiösen Dialogs in Österreich.

Fakten
Einen Weckruf, sich der frühchristlichen Einheit ihres Glaubens zu erinnern, richtet die "Weltgebetswoche für die Einheit der Christen" alljährlich an Gläubige in aller Welt. Die Weltgebetswoche wird traditionell vom 18. bis 25. Jänner (in der nördlichen Hemisphäre) oder zu Pfingsten (in der südlichen Hemisphäre) begangen. Während dieser Woche kommen Christen aus verschiedenen Konfessionen zusammen, um gemeinsam für die Einheit der Christenheit zu beten.

Die Weltgebetswoche stand heuer im Zeichen von zwei Jubiläen: Der Gründung des Weltkirchenrates vor 70 Jahren, dem derzeit christliche Kirchen mit insgesamt 500 Millionen Mitgliedern angehören, sowie des 60-Jahr-Jubiläums des heimischen Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ). Auch in Österreich gab es zahlreiche Veranstaltungen in den einzelnen Diözesen.

Im Vorfeld der Weltgebetswoche findet seit vielen Jahren am 17. Jänner der "Tag des Judentums" statt. Das Christentum ist in seinem Selbstverständnis wesentlich mit dem Judentum verbunden; damit dies den Christen immer deutlicher bewusst wird, hat der ÖRKÖ im Jahr 2000 den "17. Jänner - Tag des Judentums" als Gedenktag im Kirchenjahr eingeführt. Dabei sollen sich die Christen in besonderer Weise ihrer Weggemeinschaft mit dem Judentum bewusst werden und zugleich des von ihnen an jüdischen Menschen und ihrem Glauben begangenen Unrechts in der Geschichte gedenken. Den Geist dieses Tages sollen die Kirchen anschließend in die weltweite "Gebetswoche für die Einheit der Christen" weiter tragen.
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