Wednesday 16. October 2019
myKathpress LOGIN

Fünf Wochen für die Schöpfung

Nachhaltigkeit; Umweltschutz; Klimawandel
19.09.2019, 17:59 Uhr

Österreichs christliche Kirchen werben vom "Schöpfungstag" (1. September) bis zum Franziskus-Tag (4. Oktober) mit Veranstaltungen und Gottesdiensten um mehr Verantwortung im Umgang mit der Umwelt

Fakten
Ab 1. September machen die christlichen Kirchen in Österreich wieder auf die Dringlichkeit der Bewahrung der Schöpfung aufmerksam. Bis zum 4. Oktober, dem Fest des Heiligen Franziskus und offiziellen Ende der fünfwöchigen "Schöpfungszeit", finden österreichweit themenbezogene Veranstaltungen und Gottesdienste statt.

Seit 2015 ist der bereits davor ökumenisch begangene "Schöpfungstag" am 1. September offiziell als "Weltgebetstag für die Schöpfung" im katholischen Kirchenkalender eingetragen. Der Tag sollte in allen Ortskirchen angemessen begangen werden und einen nachhaltigen Lebensstil fördern, betonte Papst Franziskus. Damit griff er einen Impuls aus der orthodoxen Kirche auf, den der damalige Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Dimitrios, bereits 1989 gesetzt hatte.

In Österreichs Kirchen hat die "Schöpfungszeit" bereits Tradition: Veranstaltungen zum Thema Umwelt- und Klimaschutz finden in dieser Zeit statt, darunter ökumenische Schöpfungsgottesdienste und Gebete, Wanderungen und eine "Schienenwallfahrt", die Aktion "Wir RADLn in die Kirche", Vorträge und Diskussionen. Bischof Alois Schwarz (St. Pölten), in der Österreichischen Bischofskonferenz Referatsbischof für Umwelt, würdigte die Bemühungen der Pfarren und kirchlichen Einrichtungen: "Wer die Schöpfung aus unserer Spiritualität heraus wahrnimmt, wird ihr mit Achtsamkeit begegnen." Er sei dankbar für alle Initiativen in der Schöpfungszeit, "weil dadurch auch ein neues Verständnis von Lebensqualität wächst".

Im Vorfeld der Nationalratswahl 2019 formulieren kirchliche Umweltfachleute freilich auch politische Anliegen zugunsten einer Kehrtwende in Richtung Nachhaltigkeit und unterstützen die Anliegen des bevorstehenden Klimavolksbegehrens.
  • Foto
  • Audio
  • Video
  • Wolf: "Zölibat ist nicht die Ursache des Missbrauchs, aber ein Risikofaktor"

    15.10.2019, 17:26 Uhr
    Der Münsteraner Kirchenhistoriker Prof. Hubert Wolf im "Kathpress"-Interview über...

    Wolf: "Diejenigen, die sich für den Zölibat aussprechen, müssen sich fragen, warum sie den Menschen Eucharistie vorenthalten"

    15.10.2019, 17:24 Uhr
    Der Münsteraner Kirchenhistoriker Prof. Hubert Wolf im "Kathpress"-Interview über...

    Wolf: "Mein Modell beim Zölibat wäre es, den Bischöfen vor Ort die Verantwortung zu geben"

    15.10.2019, 17:23 Uhr
    Der Münsteraner Kirchenhistoriker Prof. Hubert Wolf im "Kathpress"-Interview über...

    Wolf: "Das System muss sich reformieren. Und die Amazonas-Synode ist ein kleines Fenster"

    15.10.2019, 17:21 Uhr
    Der Münsteraner Kirchenhistoriker Prof. Hubert Wolf im "Kathpress"-Interview über...
Die neue Kathpress-APP ist da!

Hier kostenlos die neue Kathpress-APP herunterladen Hier kostenlos die neue Kathpress-APP herunterladen

Jetzt kostenlos herunterladen!  » mehr Infos

Letzte Tweets

© 1947-2019 KATHPRESS - Katholische Presseagentur Österreich
Darstellung:
https://www.kathpress.at/