Vierter Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar 2022
Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar 2022 finden in mehreren österreichischen Städten kirchliche Gedenkveranstaltungen statt. So gibt es einen Gottesdienst am 24. Februar im Stephansdom sowie ökumenische Gebete und Solidaritätsaktionen. Mit einem Kerzenmeer für die Ukraine auf dem Wiener Stephansplatz hat die Caritas bereits am 19. Februar u.a. mit dem Wiener Erzbischof Josef Grünwidl, dem Wiener Caritasdirektor Klaus Schwertner und der ukrainischen Pfarre St. Barbara stattgefunden.
Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind weiterhin rund 5,7 Millionen ukrainische Flüchtlinge außerhalb des Landes registriert, hinzu kommen Millionen Binnenvertriebene. Auch 2026 seien laut Vereinten Nationen mehr als zehn Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Katholische Aktion übt scharfe Kritik an russisch-orthodoxer Kirche - "Statt dem Krieg das Wort zu reden, sollte sich der Moskauer Patriarch für ein Ende der Kampfhandlungen und insbesondere für den Schutz der Zivilbevölkerung einsetzen" - Österreichweit Solidaritätsveranstaltungen und -gebete für Ukraine
Don Bosco Mission Austria und Hilfswerk Jugend Eine Welt appellieren zu Solidarität: Menschen in Ukraine mehr denn je auf konkrete Hilfe aus dem Ausland angewiesen
Caritas und Erzbischof Grünwidl luden zu Solidaritätsaktion auf dem Stephansplatz - Grünwidl: "An Gewalt, Ungerechtigkeit und Krieg dürfen wir uns niemals gewöhnen" - Caritasdirektor Schwertner: Kerzen sind Zeichen der Verbundenheit und ein Versprechen, "dass wir mit unserer Hilfe nicht nachlassen werden"
Nach dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj würdigt auch Metropolit Epifanij den Skeleton-Fahrer Wladislaw Heraskewytsch, der von den Olympischen Spielen ausgeschlossen wurde
Kardinal Schönborn lädt zu Gebet in den Stephansdom - "Kirchen tragen Verantwortung, Weg des Friedens durch beharrliches Gebet und aktive Hilfe für die Leidenden zu unterstützen"
Rat der katholischen Bischofskonferenzen Europas (CCEE) ruft zu Gottesdiensten für einen "unbewaffneten und entwaffnenden" Frieden in der Ukraine, im Heiligen Land und in der ganzen Welt auf - Täglich eine Messe in einem anderen Land, in Österreich am 20. Februar in Salzburg, Wien und Graz
Erzdiözese verbindet Appell "Aufstehen für den Frieden" mit Spendenaufruf zugunsten der Caritas-Ukrainehilfe - Erzbischof Lackner: "Gewöhnen wir uns nicht an die Grausamkeit dieses Krieges"
Caritas-Europa-Präsident berichtet bei Sonntagsgottesdienst im Stephansdom über dramatische Lage in der Ukraine - Zwölf Mio. Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen - "Lassen wir nicht nach im Einsatz!"
Kardinal bittet angesichts des russischen "Vernichtungskrieges" gegen die Zivilbevölkerung um mehr Hilfe und Spenden - Unterstützung für Notprogramme der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche und der Caritas in der gesamten Ukraine
Hunderttausende in und um die ukrainische Hauptstadt ohne Heizung und Strom - Notfallhilfe-Experte verurteilt "bewusste Verletzung des Völkerrechts" und gezielten Druck auf Zivilbevölkerung durch Russland
Leo XIV. hatte am Sonntag seine Appelle für ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine erneuert - Vatikan verstärkt Hilfsbemühungen für ukrainische Bevölkerung