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"BeSt": Kirche und Theologie locken Schüler mit guten Jobchancen

v.l.: Alexander Prior und Anna Vladorchuk informieren über das Studium der Theologie und der Religionswissenschaft
© Kathpress / Henning Klingen
Katholisch-Theologische Fakultät Wien und kirchliches Canisiuswerk präsentieren sich auf Wiener Berufsinformationsmesse
Beruf & Studium
08.03.2019, 13:52 Uhr Österreich/Bildung/Kirche/Beruf/Berufung/Universität/Theologie/Canisiuswerk
Wien, 08.03.2019 (KAP) Die Jobchancen für Absolventinnen und Absolventen kirchlicher Ausbildungen und theologischer Studien sind nach wie vor sehr gut: Mit dieser Botschaft warben das kirchliche Canisiuswerk und die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien unabhängig voneinander auf der heurigen Berufsinformationsmesse "BeSt", die derzeit noch bis 10. März in der Wiener Stadthalle stattfindet. Ob im Bildungsbereich, in der Wissenschaft, in den Medien oder im kirchlichen Dienst - Theologinnen und Theologen seien am Arbeitsmarkt weiterhin gefragt, betonte Irene Klissenbauer vom Institut für Sozialethik in einem Vortrag vor etwa 30 Schülerinnen und Schülern beim Stand der Katholisch-Theologischen Fakultät. Insgesamt gab es an den ersten beiden Messe-Tagen über 100 Gespräche mit Studien-Interessenten.

Neben der Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien, an der zur Zeit rund 1.000 Studierende aus rund 30 Ländern studieren, präsentieren sich auch die Katholische Privatuniversität Linz, die Kirchliche Pädagogische Hochschule (KPH) Wien/Krems sowie die Höhere Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft des Zisterzienserstiftes Zwettl mit ihren vielfältigen Studienangeboten bei der "BeSt". "Dass die katholische Kirche einer der größten heimischen Arbeitgeber ist, ist den allerwenigsten bekannt", bestätigt im Gespräch mit "Kathpress" auch die Büroleiterin des kirchlichen "Canisiuswerkes", Elisabeth Grabner.

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler hätten mit ihr bei der "BeSt" das persönliche Gespräch gesucht - zunächst meist, um aktuelle "Aufreger-Themen" wie etwa den sexuellen Missbrauch anzusprechen; rasch seien die Gespräche aber um tiefere Fragen des persönlichen Glaubens, der Suche nach der je eigenen Berufung und dem Bedürfnis auch nach ehrenamtlichen Engagement gekreist, so Grabner. "Bei den Jugendlichen stoßen insbesondere das Freiwillige Ordensjahr sowie die Angebote von 'außerordentlich', die auf die Möglichkeiten des temporären Mitarbeitens in einer Ordensgemeinschaft im Ausland hinweisen, auf großes Interesse."

Die Berufsinformationsmesse "BeSt" ist die größte derartige Informationsveranstaltung des Landes. Sie findet heuer vom 7. bis 10. März in der Wiener Stadthalle statt. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice Österreich veranstaltet. In den Bundesländern gibt es heuer noch zwei Messe-Termine: im Oktober in Klagenfurt sowie im Dezember in Innsbruck. Geöffnet ist die "BeSt" in Wien am Freitag und Samstag jeweils von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. (Infos: www.bestinfo.at)
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