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Frauenbewegung: Bei EU-Wahl Demokratie und Solidarität stärken

Veronika Pernsteiner
kfbö-Vorsitzende Pernsteiner in Wahlaufruf: "Friedensprojekt" Europa nicht fremdenfeindlichen, rassistischen und Frauen diskriminierenden Kräften überlassen
Europa
16.05.2019, 13:14 Uhr Österreich/Kirche/Wahl/EU/Kath.Frauenbewegung
Wien, 16.05.2019 (KAP) Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) hat die Österreicher aufgerufen, an der Wahl des Europaparlaments am 26. Mai teilzunehmen "und sich mit ihrer Stimme für die Stärkung von Demokratie und Solidarität sowie die Wahrung der Menschenrechte einzusetzen". Das "Friedensprojekt" Europa dürfe nicht fremdenfeindlichen, rassistischen und Frauen diskriminierenden Kräften überlassen werden, so Vorsitzende Veronika Pernsteiner in einer Aussendung am Donnerstag.

Die europaweit notwendige Stärkung des Sozialstaates müsse einher gehen mit einer verantwortungsvollen Finanz- und Steuerpolitik sowie Verteilungsgerechtigkeit. Pernsteiner berief sich auf Papst Franziskus, der von einem Europa träumte, "das die Rechte des Einzelnen fördert und schützt, ohne die Verpflichtungen gegenüber der Gemeinschaft außer Acht zu lassen".

Die Katholische Frauenbewegung verwies in diesem Zusammenhang auf das Engagement der österreichischen, von der kfbö mitgetragenen Initiative "Christlich geht anders - solidarische Antworten auf die soziale Frage", sowie auf die Positionen der "initiative of christians for Europe" (IXE). Gemeinsam mit IXE verwahre sich die kfbö gegen die Instrumentalisierung des Christentums durch wahlwerbende Parteien.

Im globalen Kontext müsse Europa seiner Verantwortung für Frieden, Freiheit und die Achtung der Menschenwürde nachkommen, hieß es weiter. Das erfordere auch den Einsatz für eine gemeinsame, am Menschen orientierte Asyl- und Integrationspolitik sowie ein solidarisches Engagement in den Ländern des Südens, besonders in Afrika.

Veronika Pernsteiner erinnerte an Katharina von Siena (1347-1380), die Patronin Europas und der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, deren unermüdlicher Einsatz für Menschenwürde auch gegen Kritik und Widerstand bis heute Vorbild sei. Auch in der Gegenwart gelte es Visionen von einem guten Leben für alle selbstbewusst und zielstrebig in die Tat umzusetzen.
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