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Corona: Neue Caritas-Hilfsangebote in St. Pölten und Graz

Caritas St. Pölten richtet unter 0676/838 44 77 44 zentrale Hotline ein - Caritas Steiermark startet Lebensmittelausgabe
24.03.2020, 13:08 Uhr Österreich/Hilfsorganisation/Soziales/Caritas/Epidemie
St. Pölten/Graz/Linz, 24.03.2020 (KAP) Mit einem neuen Beratungs-Angebot reagiert die Caritas der Diözese St. Pölten nun auf die Corona-Krise: Mit diesem Dienstag wurde unter der Nummer 0676/838 44 77 44 eine neue Hotline installiert, an die sich alle Menschen mit Sorgen, Nöten und Problemen wenden können. Sie ist auch Anlaufstelle für jene, die Probleme in der Familie haben bzw. mit der Kindererziehung überfordert sind oder sich in einer finanziellen Notlage befinden, wie die Caritas mitteilte.

"Alle Caritas-Beratungsstellen sind weiterhin telefonisch erreichbar. Damit alle schnell zu einer kompetenten und passenden Beratung kommt, wurde nun eine zentrale Telefonnummer eingerichtet", erklärte Christoph Riedl von der Caritas St. Pölten. Die neue Hotline ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr erreichbar.

Lebensmittelausgabe für Bedürftige

Die Caritas Steiermark hat unterdessen ihr Angebot für armutsgefährdete Menschen ausgeweitet und startet ab Mittwoch in Graz eine Lebensmittelausgabe für Bedürftige. Zweimal wöchentlich, jeweils am Mittwoch von 13 bis 16 Uhr und am Samstag von 9 bis 12 Uhr, werden in der Caritas-Sachspendenzentrale in der Herrgottwiesgasse 55 Lebensmittel ausgegeben, die von Supermärkten, Bäckereien und anderen Betrieben gespendet werden. Da andere Dienste derzeit nicht geöffnet sind, möchte die Caritas mit diesem Angebot Menschen entlasten, die nur ein sehr beschränktes Budget zur Verfügung haben.

Um das Risiko einer Infektion so gering wie möglich zu halten, müssten die von den Behörden empfohlenen Maßnahmen bei der Ausgabe freilich unbedingt eingehalten werden, hieß es vonseiten der Caritas. (Infos: www.caritas-steiermark.at)

Caritas-Linz: Alle Dienste weitgehend aufrecht

Der oberösterreichische Caritasdirektor Franz Kehrer hat am Dienstag in einer Aussendung darauf aufmerksam gemacht, dass die Caritas ihre vielfältigen Dienste trotz Corona aufrecht erhalte, wenn auch teils eingeschränkt oder in anderer Form. Alle Einrichtungen für Obdachlose hätten etwa mit Einschränkungen geöffnet. In der Wärmestube gebe es warme Mahlzeiten und armutsbetroffene Menschen, die eine Unterkunft haben, könnten sich Unterstützung in Form von Essenspaketen abholen.

Auch das "Help-Mobil" sei wieder unterwegs. Am Montag und Freitag von 17 bis 18 Uhr stünden die ehrenamtlichen Mitarbeiter für die medizinische Versorgung von Obdachlosen bei der Baumbachstraße 3 in Linz zur Verfügung. Die zwölf Caritas-Sozialberatungsstellen für Menschen in Not seien telefonisch erreichbar. Die Lebensmittelgutscheine würden per Post versendet und finanzielle Hilfen würden überwiesen.

In den Seniorenwohnhäusern und in den Wohnhäusern für Menschen mit Beeinträchtigung laufe die Betreuung in gewohnter Weise weiter, allerdings gebe es zum Schutz der Bewohner und Mitarbeiter ein Besuchsverbot. In den Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigung sei derzeit allerdings nur eine Betreuung von Personen möglich, die anderweitig keine Betreuungsmöglichkeiten haben. Die mobilen Pflegedienste seien mit Einschränkungen im Einsatz. Sie kümmerten sich speziell um jene Menschen, die zur Versorgung auf keine Angehörigen zurückgreifen können oder es eine medizinische und pflegerische Notwendigkeit gibt. .

Die Caritas-Lerncafes seien zwar geschlossen, die Mitarbeiterversuchten aber die Betreuung der Kinder und Jugendlichen online und telefonisch zu gewährleisten.

(Infos und Spendenmöglichkeit: www.caritas-linz.at)
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