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Bischof Glettler erneuert Weihe Tirols an die Gottesmutter

Bei Marienweihe werden Einzelpersonen oder Gruppen, Kirchen, Klöster, Diözesen und auch Nationen der Fürbitte Mariens und ihrem besonderen Schutz anvertraut
26.03.2020, 14:06 Uhr Österreich/Kirche/Glaube/Religionsritual/Marienverehrung
Innsbruck, 26.03.2020 (KAP) Der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler hat die Weihe des Landes Tirol an die Gottesmutter erneuert. In fast allen marianischen Orten Tirols seien am Mittwoch am Hochfest der "Mariä Verkündigung" in Pfarr- und Wallfahrtskirchen von den zuständigen Seelsorgern Weihegebete an die Gottesmutter gesprochen worden, berichtete die Diözese Innsbruck am Donnerstag auf ihrer Website. Bischof Glettler selbst tat dies in der Wallfahrtskirche Absam.

Vorbild waren mehrere europäische Bischofskonferenzen und etwa auch die deutschen Diözesen Passau und Augsburg, die sich angesichts der aktuellen Corona-Pandemie am 25. März spontan zur Erneuerung der Marienweihe entschlossen hatten.

Die Weihe an die Gottesmutter Maria ist eine Frömmigkeitsform der katholischen Kirche. Dabei werden Einzelpersonen oder Gruppen, Kirchen, Klöster, Diözesen oder auch Nationen der Fürbitte Mariens und ihrem besonderen Schutz anvertraut. Die Marienweihe wird häufig, aber nicht nur in Ausnahmesituationen praktiziert.

Die traditionelle Marienfrömmigkeit sieht Maria als Beschützerin in Bedrängnis. Auf vielen Andachtsbildern und Werken der Kunstgeschichte wird sie mit einem Schutzmantel dargestellt, unter dem Notleidende Zuflucht finden. Mehrfach hat Papst Johannes Paul II. (1978-2005) die ganze Menschheit der Gottesmutter geweiht. Mit dieser weltweiten Widmung praktizierte die Weihe erstmals Papst Pius XII. im Jahr 1942.
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