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Wien: Katholische Aktion will "Gesellschaft fairWandeln"

Präsentation von "Walk of shame" über Benachteiligungen von Frauen und Podiumsdiskussion zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen in der "Langen Nacht der Kirchen" im Arkadenhof des Wiener Erzbischöflichen Palais
29.05.2021, 11:28 Uhr Österreich/Gesellschaft/Kirche
Wien, 29.05.2021 (KAP) Unter dem Motto "Gesellschaft fairWandeln" haben die Mitgliedsorganisationen der Katholischen Aktion in der Erzdiözese Wien in der "Langen Nacht der Kirchen" ein Bühnenprogramm mit Mitmach-Aktionen und Podiumsgesprächen zu gesellschaftlichen Frage abgehalten. Im Arkadenhof des Wiener Erzbischöflichen Palais wurde dabei am Freitagabend u.a. über den Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommens oder die Anliegen der Allianz für den freien Sonntag gesprochen.

Die Katholische Frauenbewegung (kfb) stellte zwei Initiativen vor, an denen sie beteiligt ist: "Mehr für Care! Für eine Wirtschaft, die für alle sorgt" und den "Walk of shame", der - in Anlehnung an den "Walk of Fame" in Hollywood - mit Sternen auf verschiedene Benachteiligungen von Frauen in der Gesellschaft aufmerksam macht.

Die vom "Walk of shame" aufgezeigten Probleme umfassen u.a. Benachteiligungen von Frauen in der Kinderbetreuung und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Wiener kfb-Diözesanvorsitzende Franziska Berdich erinnerte aber auch daran, dass nur rund fünf Prozent der Vorstände von börsennotierten Unternehmen Frauen sind.

Im Rahmen des Podiumsgesprächs "Frauen und Grundeinkommen" plädierten Cristina Lanmüller-Romero von der kfb und die Politologin Margit Appel für die Schaffung eines bedingungslosen Grundeinkommens. "Ein Wandel in unserer Gesellschaft ist notwendig", das habe die Pandemie aufgezeigt, sagte Lanmüller-Romero. Sozialarbeiterin Claudia Krieglsteiner hob die Situation junger Frauen hervor, die den Anschluss an das Erwerbsleben nicht schaffen und daher ohne soziales Netz auskommen müssten. Diese brauchten Perspektiven.
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