Ökumene: Bischof Petrosyan weiterhin ÖRKÖ-Vorsitzender
09.01.202610:59
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Zweite Amtszeit des armenisch-apostolischen Bischofs an der Spitze des Kirchengremiums - Bischof Scheuer und evangelische Oberkirchenrätin Bachler stellvertretende Vorsitzende
Wien, 09.01.2026 (KAP) In leicht veränderter Zusammensetzung ist der Vorstand des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) mit Anfang Jänner in die neue dreijährige Funktionsperiode gestartet. Der Wiener armenisch-apostolische Bischof Tiran Petrosyan ist weiterhin Vorsitzender. Als Stellvertreter fungieren, wie schon bisher, die evangelische Oberkirchenrätin Ingrid Bachler und der Linzer katholische Bischof Manfred Scheuer.
Weiters gehören dem Vorstand der methodistische Superintendent Stefan Schröckenfuchs, der reformierte Pfarrer Thomas Hennefeld, die altkatholische Bischöfin Maria Kubin und der rumänisch-orthodoxe Theologe und Priester Ioan Moga an. Gewählt wurde der neue Vorstand bereits im Oktober bei der letzten ÖRKÖ-Vollversammlung in Wien.
Dem Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) gehören derzeit 17 Kirchen an: die Altkatholische Kirche, Anglikanische Kirche, Armenisch-apostolische Kirche, Bulgarisch-Orthodoxe Kirche, Evangelische Kirche A.B., Evangelische Kirche H.B., Evangelisch-methodistische Kirche, Griechisch-Orthodoxe Kirche, Koptisch-Orthodoxe Kirche, Römisch-Katholische Kirche, Rumänisch-Orthodoxe Kirche, Russisch-Orthodoxe Kirche, Serbisch-Orthodoxe Kirche und Syrisch-Orthodoxe Kirche. Die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche, der Bund der Baptistengemeinden und die Neuapostolische Kirche sind "Mitglieder mit beratender Stimme". Weitere Institutionen bzw. Organisationen besitzen Beobachterstatus.
(Aus Anlass der Gebetswoche für die Einheit der Christen und des Tages des Judentums publiziert Kathpress ein Themenpaket mit Meldungen und Hintergründen. Das Themenpaket kann unter www.kathpress.at/oekumene-judentum-2026 abgerufen werden.)
Kathpress-Themenpaket zum kirchlichen "Tag des Judentums" (17. Jänner) und der internationalen "Gebetswoche für die Einheit der Christen" (18.-25. Jänner)