Mit 1. September 2026 wird Weihbischof Johannes Freitag Generalvikar der Diözese Graz-Seckau - Lukas Grangl wird Direktor der Diözese Graz-Seckau im Generalvikariat
Graz, 13.01.2026 (KAP) Mit 1. September 2026 wird das Generalvikariat der Diözese Graz-Seckau neu aufgestellt und von Weihbischof Johannes Freitag und dem Pastoraltheologen Lukas Grangl in gemeinsam verantworteter Leitung und jeweils eigenen Aufgabengebieten geführt. Das hat die Diözese am Dienstag in einer Aussendung mitgeteilt. Weihbischof Freitag wird demnach in seinen Aufgabengebieten des Generalvikariates als Generalvikar stärker die pastorale Verantwortung tragen, Lukas Grangl wird als Direktor der Diözese Graz-Seckau im Generalvikariat für Fragen der Ressourcen, Administration und Verwaltung verantwortlich sein.
Der bisherige Generalvikar und Dompropst Erich Linhardt vollendet heuer sein 70. Lebensjahr und wird mit 1. September 2026 als Generalvikar emeritieren. Er bleibt Dompropst und wird als Bischofsvikar für die Caritas, in der Begleitung älterer Priester und in der Seelsorge vor Ort wirken.
Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl hielt zu den personellen Veränderungen fest: "Ich danke Erich Linhardt für seinen aufopferungsvollen Dienst für die steirische Kirche und freue mich, dass wir eine gute Nachfolgelösung gefunden haben. Ich wünsche Erich Linhardt, Weihbischof Johannes und Lukas Grangl viel Segen und alles Gute für ihre zukünftigen Aufgaben."
Der Generalvikar ist der Stellvertreter eines Diözesanbischofs in einer katholischen Diözese. Er unterstützt den Diözesanbischof bei der Leitung der Diözese und vertritt ihn in Verwaltungs- und Rechtsfragen.
Als Generalvikar sei es ihm ein zentrales Anliegen, so Weihbischof Freitag in der Aussendung, "Kirche als Gemeinschaft zu gestalten, in der die Freude am Glauben gestärkt, Verantwortung gemeinsam wahrgenommen wird und das Vertrauen im Dienst an den Menschen wächst". Durch viele menschliche Brücken in einer pluralen Gesellschaft solle die katholische Kirche einen Mehrwert für alle Menschen in der Steiermark darstellen.
Lukas Grangl ist promovierter Pastoraltheologe mit einem Schwerpunkt in Fragen kirchlicher Organisation und Entwicklung sowie Jurist mit wirtschaftlichem Fokus. Ergänzend verfügt er über Ausbildungen in Politik- und Verwaltungswissenschaften sowie im Bank- und Versicherungsmanagement. Als Direktor der Diözese Graz-Seckau sei es ihm ein Anliegen, im Dienst einer zukunftsfähigen Kirche dazu beizutragen, dass pastoraler Auftrag, Ressourcen und Organisation in einem guten Einklang stehen und die Zusammenarbeit von einem vertrauensvollen Miteinander geprägt ist, so Grangl.
Grangl sammelte berufliche Erfahrungen in der strategischen, personellen und wirtschaftlichen Leitung eines mittelständischen Unternehmens im Bank- und Immobiliensektor sowie in einer global agierenden Wirtschafts- und Steuerberatungskanzlei. Zusätzlich wirkt er im Bundesministerium für Landesverteidigung in der nationalen und internationalen Konzept- und Strategiearbeit mit. Grangl war zudem etwa auch gemeinsam mit Johannes Freitag für den Synodalen Prozess in der Militärdiözese verantwortlich und Fachreferent für theologische und gesellschaftliche Fragen für Bischof Krautwaschl.