Monarchenpaar Guillaume und Stéphanie wurde am Freitag im Vatikan empfangen
Vatikanstadt, 23.01.2026 (KAP) Papst Leo XIV. hat am Freitag Großherzog Guillaume und Großherzogin Stéphanie von Luxemburg in Audienz empfangen. Darauf folgten Gespräche mit der diplomatischen Spitze des Vatikans, Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und Außenminister Paul Richard Gallagher, wie der Vatikan anschließend mitteilte. Dabei ging es etwa um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Erziehung der Jugend und den umfassenden Schutz der Menschenwürde.
Ebenso wurden aktuelle internationale Themen angesprochen, insbesondere die Situation Europas. Bei den "herzlichen Gesprächen" im Staatssekretariat seien die guten Beziehungen zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und dem Heiligen Stuhl sowie zwischen Kirche und Staat in dem Land im Herzen Europas betont worden.
Katholischer Monarch
Großherzog Guillaume (44) von Luxemburg trat im Oktober die Nachfolge seines Vaters Henri (70) als Monarch und Staatsoberhaupt des Großherzogtums an. Damals hatte Leo XIV. dem neuen Herrscher gratuliert. "Möge Seine Königliche Hoheit seinerseits dazu beitragen, ein Leben zu fördern, das auf der Achtung der christlichen Werte basiert, die die Identität Luxemburgs geprägt haben, und so das unermüdliche Streben nach dem Gemeinwohl unterstützen", schrieb der Papst an den katholischen Großherzog.
Leos Vorgänger, Papst Franziskus (2013-2025), hatte Ende September 2024 die Finanzmetropole Luxemburg besucht. Dabei traf er auch mit Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa samt ihrer 15-köpfigen Familie zusammen, darunter auch der damalige Thronfolger Guillaume, ältester von fünf Geschwistern.
Erst am vergangenen Samstag war europäischer Adel zu Gast im Vatikan: Fürst Albert II. von Monaco hatte Leo XIV. besucht, allerdings ohne Begleitung von Fürstin Charlène.