Leo XIV. in einem am Donnerstagabend veröffentlichten Telegram an die Sportlerinnen und Sportler: Hoffnung, dass die Spiele einen Beitrag zur "ganzheitlichen menschlichen Entwicklung" leisten
Mailand, 29.01.2026 (KAP) Leo XIV. sendet allen Teilnehmenden der Olympischen Spiele in Italien Gebete und Segen als "Zeichen ständiger göttlicher Unterstützung". Er wünsche ihnen faire Wettkämpfe, die dazu beitragen, Brücken zwischen Kulturen und Völkern zu bauen und Gastfreundschaft, Solidarität und Frieden zu fördern, heißt es in einem am Donnerstagabend vom Vatikan veröffentlichten Telegramm. Weiter äußert der Papst die Hoffnung, "dass dieses bedeutende Ereignis Gefühle der Freundschaft und Geschwisterlichkeit weckt und das Bewusstsein für den Wert des Sports im Dienste der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung stärkt".
Das von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin im Namen des Papstes unterzeichnete Telegramm richtet sich an den Mailänder Erzbischof Mario Delpini. Anlass ist die Übergabe des "Kreuzes der Sportler" bei einem von Delpini geleiteten Gottesdienst am Donnerstagabend in der Mailänder Basilika San Babila. Die Kirche aus dem 11. Jahrhundert dient während der Winterspiele als "Kirche der Athleten".
Das Kreuz wurde 2013 von Papst Franziskus gesegnet und ist seither in den Diözesen der jeweiligen olympischen Gastgeberstädte präsent. Die Übergabe erfolgt im Rahmen der Initiative "For Each Other" der norditalienischen Erzdiözese für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026. Diese werden in Mailand und Cortina d'Ampezzo vom 6. bis 22. Februar sowie vom 6. bis 15. März ausgetragen.
Übergabe des "Kreuzes der Sportler" an italienische Erzdiözese am Freitag - Basilika San Babila fungiert als "Olympiakirche" - Gottesdientge, Ausstellungen, Gesprächsabende und Rundgänge geplant
Olympia- und Paralympics-Seelsorger über Sport-Seelsorge jenseits der Hundertstelsekunden - 115 österreichische Sportler bei Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina
Die Umarmung zweier Männer, deren Nationen verfeindet sind, rührte im Mai 2024 nicht nur Papst Franziskus zu Tränen. Seither sind der Israeli und der Palästinenser als Friedensboten unterwegs - auch bei Olympia.