Österreichs Team topmotiviert für Priester-EM in Polen
01.02.202610:36
Österreich/Kirche/Fußball/Europameisterschaft
18 Nationen und 255 Kleriker sind bei Turnier von 9. bis 13. Februar in Lublin dabei
St. Pölten, 01.02.2026 (KAP) Die österreichische Priester-Nationalmannschaft ist eine von 18 Teilnehmern an der Priester-Europameisterschaft, die von 9. bis 13. Februar in Lublin (Polen) stattfindet. Das Team hat soeben in Ybbs sein letztes Training absolviert, um sich bestmöglich auf das Turniert vorzubereiten und sei "topmotiviert", wie es in einer Ankündigung am Sonntag hieß. Insgesamt werden 255 Priester um den EM-Titel kicken. Als Favorit gilt Gastgeber Polen, das sich auch im Finale der EM 2025 gegen die Slowakei durchsetzte.
Österreichs Nationalteam erreichte im Vorjahr bei der Priester-Fußball-Europameisterschaft in Kisvarda (Ungarn) Platz acht. Michael Semmelmeyer, Kaplan in Perchtoldsdorf und Kapitän der heimischen Mannschaft, zeigt sich im Vorfeld zuversichtlich: "Wir haben dieses Jahr viele neue Priester im Kader, die jung, sportlich und hoch motiviert sind. Bei den letzten Trainings haben sie gezeigt, dass sie gut zusammenspielen können." Das österreichische Team setzt sich aus Priestern aus mehreren Ländern zusammen, die in verschiedenen österreichischen Diözesen tätig sind. Zu favorisieren sind jedoch jene Länder, die die größte Auswahl an jungen Priestern haben.
Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der Diözesansportgemeinschaft Österreich, war beim letzten Training in Ybbs dabei. Er weiß: "Viele Fans drücken unserem Team die Daumen, denn es sind sehr sympathische Priester, die mit ihrem Spiel große Lebensfreude ausstrahlen." Eppensteiner verweist auch darauf, dass die Nationalmannschaft während des Jahres immer wieder bei Benfizmatches für gute Zwecke kickt.
Das Team darf sich auch über ein neues Logo auf den Dressen freuen: "Kirche in Not" unterstützt ab sofort die Priester-Nationalmannschaft. Diese Partnerschaft verbindet den sportlichen Einsatz der Priester mit einem klaren Zeichen der Solidarität: Wenn sie Fußball spielen, denken sie auch an jene Christen weltweit, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Auch der bisherige Sponsor EVN begrüßt diese neue Situation. Stefan Zach, der zuständige EVN-Sprecher, betont: "Die Kombination von EVN und 'Kirche in Not' passt sehr gut zu uns," und er freue sich über das gemeinsame Engagement.
Neben den etablierten Mannschaften nimmt auch Exot Kasachstan wieder teil und mit Malta spielt auch ein Neuling erstmals mit. Die hohe Teilnehmerzahl unterstreicht die wachsende Bedeutung und Beliebtheit dieses sportlichen und zugleich über die Grenzen hinaus verbindenden Events.