"Teddybär sucht Kind": Caritas bittet um Spenden für die Ukraine
13.02.202614:42
Österreich/Kirche/Hilfsorganisation/Krieg/Kind
Caritasdirektor Schwertner bei Aktion auf Wiener Mariahilferstraße: "Kinder leiden am meisten unter seit vier Jahren andauerndem Krieg"
Wien, 13.02.2026 (KAP) Mit vielen zurückgelassenen Kuscheltieren auf der Wiener Mariahilferstraße hat die youngCaritas am Freitag auf die tragische Situation von Kindern in Kriegs- und Krisengebieten aufmerksam gemacht. "Seit vier Jahren dauert der Krieg in der Ukraine an und die Kinder leiden am meisten unter den ständigen Bombenalarmen, der Gefahr und der bitteren Kälte", betonte Klaus Schwertner, Caritasdirektor der Erzdiözese Wien. Viele von ihnen hätten alles verloren: "Ihre Heimat und ihre vertraute Umgebung, ihr sicheres Zuhause, geliebte Angehörige und Geborgenheit, oft auch ihre Spielsachen und ihr Lieblingskuscheltier".
Jedes Kuscheltier stehe sinnbildlich für ein ukrainisches Kind, "das dringend unsere Unterstützung benötigt", erklärte Alice Uhl von der youngCaritas die Aktion "Teddybär sucht Kind" auf der Einkaufsstraße. "Geben wir den Kindern gemeinsam ein Stück Wärme, Geborgenheit und ihre Kindheit zurück", lautete der gemeinsame Appell und Spendenaufruf der Caritas.
Die Caritas unterstützt Kinder in der Ukraine und anderen Krisengebieten in Kinderschutzzentren, mit warmen Mahlzeiten und sicheren Orten zum Lernen und Spielen. So etwa im Caritas-Kinderzentrum Fonds Aspern in Kyjiw. "Wir können die Bomben nicht stoppen. Aber wir können Kindern glückliche Stunden ermöglichen und ihnen Geborgenheit schenken. Es sind Momente, in denen sie lachen und die Schwere des Alltags vergessen können", wird Vera Koshil, die Leiterin des Kinderzentrums, in einer Aussendung der Caritas zitiert.