Sprecherin des Weißen Hauses reagierte auf Absage - Vatikan hatte auf UNO verwiesen
Washington, 19.02.2026 (KAP/KNA) Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses, ist nicht erfreut über die Absage des Vatikans an den von Präsident Trump initiierten Friedensrat. In einem Pressegespräch bezeichnete sie das Fernbleiben des Vatikans am Mittwoch als "sehr bedauerlich".
Leavitt ergänzte, natürlich wünsche sich die Regierung die Teilnahme aller Eingeladenen. "Der Friedensrat überwacht den Wiederaufbau eines Gebiets, das viel zu lange von Gewalt, Blutvergießen und Armut heimgesucht wurde." Präsident Trump habe einen "ehrgeizigen und mutigen" Plan und eine Vision für den Wiederaufbau des Gazastreifens. Den Friedensrat bezeichnete sie als "legitime Organisation, der Dutzende von Ländern aus der ganzen Welt angehören". An anderer Stelle hatte sie von "mehr als zwanzig" am Friedensrat teilnehmenden Ländern gesprochen.
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hatte das vatikanische Fernbleiben mit der "besonderen Natur des Heiligen Stuhls" begründet, die sich von der anderer Staaten unterscheide. Zudem gebe es bei dem Projekt einige "ungeklärte Punkte". Im Übrigen sei der Vatikan der Meinung, dass vor allem die UN für derartige Dinge zuständig seien. Auch Deutschland verweist auf die Vereinten Nationen zur Lösung internationaler Konflikte. Ein hoher Beamter des Außenministeriums in Berlin vertritt Deutschland in Trumps Friedensrat - als Beobachter.