Auch EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und EU-Ratspräsident Costa bei Gebet in Kiewer Sophienkathedrale
Kiew, 24.02.2026 (KAP/KNA) Am vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine haben mehrere europäische Staats- und Regierungschefs gemeinsam in der Kiewer Sophienkathedrale um Frieden für das Land gebetet. Der ukrainische Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj teilte am Dienstag mit, man bitte für "alle Ukrainer, für Einheit und einen würdevollen Frieden für das ukrainische Volk". An der gemeinsamen Zeremonie nahmen nach Kiewer Angaben die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident António Costa, das finnische Staatsoberhaupt Alexander Stubb und die Regierungschefs von Dänemark, Estland, Island, Lettland, Norwegen, Kroatien und Schweden teil.
Geleitet wurde das Gebet vom Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU), Metropolit Epiphanij, und Geistlichen anderer Glaubensgemeinschaften in der Ukraine. Selenskyj zufolge ging es auch um Unterstützung für die ukrainischen Soldaten, die Freilassung der Gefangenen sowie die Ukrainer, die zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen worden seien.
Der 24. Februar wird in dem Land seit Kurzem als nationaler Gebetstag begangen, an dem des Beginns der russischen Invasion vor vier Jahren gedacht wird. Die aus dem 11. Jahrhundert stammende Sophienkathedrale ist ein Wahrzeichen Kiews. Dort finden nur zu wenigen Anlässen religiöse Zeremonien statt. Das Kirchengebäude ist heute ein staatliches Museum.