Islamischer Staatenverband (2) - Europas Rabbiner ziehen Bibel-Vergleich
01.03.202618:15
Iran/Krieg/Bibel/Judentum
München, 01.03.2026 (KAP) Auch in Europa reagierten jüdische Organisationen mit Genugtuung auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei und verbanden sie mit dem jüdischen Purim-Fest, das am Montag beginnt. "In einem Moment, der an die biblische Geschichte von Purim erinnert - als sich das Blatt gegen jene wendete, die die Vernichtung der Juden planten -, hat ein führender Antisemit, der Auslöschung predigte und Terror exportierte, das Schicksal erlitten, das er selbst anderen zugedacht hatte", erklärte der Präsident der Konferenz der Europäischen Rabbiner, Pinchas Goldschmidt, am Sonntag in München.
"Dies ist der Moment, auf den das iranische Volk seit einem halben Jahrhundert gewartet hat", so Goldschmidt. Die Menschen im Iran verdienten Besseres als "eine mittelalterliche religiöse Tyrannei". Seit fast fünf Jahrzehnten unterdrücke die Islamische Republik Iran ihr eigenes Volk und befeuere einen Terror, der der Zerstörung Israels und dem Mord an Juden weltweit gewidmet sei, so Goldschmidt weiter.
Das Purim-Fest geht auf die biblische Geschichte des Esther-Buchs zurück, das von der Errettung der Juden im persischen Reich vor ihrer Vernichtung durch den Hofbeamten Haman sowie dessen Sturz und Hinrichtung handelt. Die Erzählung ist Gegenstand des jüdischen Festes mit ausgelassen-karnevalesken Zügen.
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