Maltas Präsidentin spricht mit Papst über Lage in Nahost
02.03.202613:03
Vatikan/Malta/Papst/Diplomatie/Krieg
Gespräche im Vatikan auch über Migration und demografische Situation des Inselstaates
Vatikanstadt, 02.03.2026 (KAP) Maltas Präsidentin Myriam Spiteri Debono hat im Vatikan Gespräche über die Lage im Nahen Osten und in der Ukraine geführt. Wie die vatikanische Pressestelle mitteilte, hatte zunächst Papst Leo XIV. die Politikerin am Montagmorgen in Privataudienz empfangen. Anschließend traf sie Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und den Außenbeauftragten des Vatikans, Erzbischof Paul Richard Gallagher.
Weitere Inhalte der Begegnung seien die Zusammenarbeit zwischen der katholischen Kirche und dem maltesischem Staat sowie die demografische Situation des Landes und das Thema Migration gewesen. Laut der Tageszeitung "Malta Independent" wollte Spiteri Debono während ihres Rom-Aufenthalts auch das Grab von Papst Franziskus (2013-2025) in der Basilika Santa Maria Maggiore besuchen. Drei Monate vor seinem Tod hatte er die seit 2024 amtierende Präsidentin noch in Privataudienz empfangen.