Antrittsvorlesung von Andree Burke in Innsbruck am 15. Juni u.a. über Gaming
Innsbruck, 04.03.2026 (KAP) Eine erste Duftnote im Blick auf die künftige Ausrichtung des Faches Pastoraltheologie an der Innsbrucker Katholisch-Theologischen Fakultät hat der neue Pastoraltheologe Prof. Andree Burke gesetzt. Pastoraltheologie sei ein besonderes Fach, insofern dort die Erkenntnisse der verschiedensten theologischen Disziplinen zusammenlaufen, erklärte Burke im aktuellen Newsletter der Fakultät. Ob biblische Einsichten, systematisches Nachdenken und praktische Vollzüge: "Die Perspektiven gehören am Ende für mich zusammen". Schließlich würde die Pastoraltheologie versuchen, "das Ganze der Theologie im Blick zu halten" und sich dabei "besonders kooperations- und netzwerkfreudig" erweisen.
Damit sei die Pastoraltheologie immer auch ein riskantes Unterfangen, insofern sie sich "dem Risiko der Gegenwart" und der "Unabgeschlossenheit" stelle. Entsprechend würden seine persönlichen Forschungsinteressen u.a. auch dem Bereich des Spielens bzw. Gamings gelten; ihn würden aber auch Fragen der Professionalisierung in der kirchlichen Pastoral sowie Fragen von Predigt und KI umtreiben, erklärte Burke.
Keinen Zweifel ließ der Theologe daran, dass es auch künftig Theologinnen und Theologen brauchen werde: "Eine gute Theologin oder ein guter Theologe zeichnet sich für mich nicht nur durch das aus, was sie oder er weiß, sondern vor allem dadurch, dass sie oder er eine Persönlichkeit ist, die unter Rückgriff auf theologische Ressourcen eigenständig und begründet Position beziehen kann. Das wird immer wichtiger."
Burke hat die Professur für Pastoraltheologie und Homiletik per 1. September 2025 übernommen. Er stammt aus Norddeutschland und war zuvor Leiter der "Pastoralen Dienststelle" (Seelsorgeamt) in der Erzdiözese Hamburg. Seine Antrittsvorlesung an der Universität Innsbruck, die sich u.a. mit dem Thema Gaming befassen wird, ist für den 15. Juni angesetzt.