Die verbliebenen Klassen der Volksschule werden im Campus Borromäum untergebracht
Salzburg, 05.03.2026 (KAP) Die vier verbliebenen Klassen der Volksschule Schwarzstraße übersiedeln mit Beginn des Schuljahres 2026/27 für die kommenden zwei Jahre in den Campus Borromäum. Das hat die Erzdiözese Salzburg am Donnerstag mitgeteilt. Man schaffe damit die Rahmenbedingungen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Volksschulzeit am neuen Standort geordnet und in einem stabilen Umfeld abschließen können. Der Unterrichtsbetrieb werde nahtlos fortgesetzt. Ökonom Cornelius Inama von der Erzdiözese Salzburg betonte: "Die Erzdiözese freut sich, diese Lösung gemeinsam mit allen Beteiligten zu ermöglichen. Unser Ziel ist es, den Kindern ein stabiles Umfeld für ihre weitere Schulzeit zu bieten."
Insgesamt werden vier Klassen der Volksschule Schwarzstraße, die sich in Trägerschaft der Erzdiözese befindet, am Campus Borromäum untergebracht: zwei dritte Klassen und zwei vierte Klassen. Sie werden dort ihre verbleibenden Schuljahre regulär beenden. Auch Stadt und Land Salzburg unterstützen diese Lösung durch eine finanzielle Beteiligung. Damit ist der Schulbetrieb schließlich beendet.
Der Campus Borromäum ist ein Projekt der Erzdiözese Salzburg, das Wohnen, Bildung und Beruf an einem Ort vereint. Auf dem Areal an der Gaisbergstraße in Salzburg-Parsch wurden in den letzten Jahren umfangreiche Baumaßnahmen umgesetzt: Neben 90 modernen Wohnungen, Büro- und Geschäftsflächen und einem Übungskindergarten der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik wurde ein lebendiger Campus geschaffen, der täglich 1.200 bis 1.400 Menschen Raum zum Leben, Lernen und Arbeiten bietet. Dieser ganzheitliche Ansatz - der Wohnraum, schulische Bildung und berufliche Nutzung miteinander verbindet - mache den Campus Borromäum zu einem Beispiel für zukunftsorientierte Stadtentwicklung unter kirchlicher Trägerschaft, hieß es in der Aussendung.