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Vorsitzende Angelika Ritter-Grepl, Katholische Frauenbewegung Österreichs
Bild Copyright: © Diözese Innsbruck / Vanessa Weingartner / Tiroler Sonntag, all rights reserved, Innsblick/Vanessa Weingartner

Ritter-Grepl bat Leo XIV. um Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit

06.03.2026 11:13
(zuletzt bearbeitet am 06.03.2026 um 14:09 Uhr)
Vatikan/Österreich/Kirche/Papst/Geschlecht/Diplomatie
Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs war Teil der Delegation um Bundespräsident Van der Bellen bei Besuch im Vatikan
Wien/Vatikanstadt, 06.03.2026 (KAP) Beeindruckt von ihrer Begegnung mit dem Papst im Rahmen des Staatsbesuchs von Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Donnerstag hat sich die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Angelika Ritter-Grepl, geäußert. Sie war auf Einladung des österreichischen Staatsoberhaupts und seiner Frau Doris Schmidauer Teil der Delegation, die den Vatikan besuchte. Wie die kfbö-Vorsitzende am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress berichtete, habe sie die Gelegenheit genutzt, um beim Papst das Thema Geschlechtergerechtigkeit anzusprechen.

Der Besuch sei ein klassischer Staatsbesuch zwischen zwei Staatsoberhäuptern gewesen, betonte Ritter-Grepl, auch die Zusammensetzung der Delegation folge diesem diplomatischen Protokoll. Sie selbst sei von der Präsidentschaftskanzlei angefragt worden, an der Reise teilzunehmen. "Für mich war es eine große Freude und Ehre, bei dieser Privataudienz dabei sein zu dürfen", so die Vorsitzende der Frauenbewegung, die Einladung vor allem als "Kompliment für die Arbeit der Katholischen Frauenbewegung" sah.

Als nach dem Vier-Augen-Gespräch der beiden Staatsoberhäupter die Delegation einzeln vorgestellt wurde, habe sie die Gelegenheit genutzt, ein persönliches Anliegen vorzubringen, sagte Ritter-Grepl. "Ich habe dem Papst gesagt, dass die Katholische Frauenbewegung sehr genau verfolgt, wie sich der Heilige Stuhl bei internationalen Abkommen positioniert", berichtete sie. Besonders wichtig sei ihr dabei die Frage der Gleichberechtigung gewesen. "Es war mir wichtig zu sagen, wie bedeutend es ist, dass der Heilige Stuhl bei internationalen Abkommen auf der Seite der Frauen steht."

Einsatz für "gender equality"

Das Gespräch habe auf Englisch stattgefunden und sie habe bewusst den Begriff "gender equality" verwendet. Der Papst habe aufmerksam zugehört und genickt, schilderte Ritter-Grepl; mehr als diese kurze Botschaft sei in dem zeremoniellen Rahmen nicht möglich gewesen. Insgesamt habe sie die Begegnung als freundlich erlebt. Ihr Eindruck sei, dass Papst Leo ein sehr aufmerksamer und zugleich eher zurückhaltender Gesprächspartner sei; seine Anliegen und die von Bundespräsident Van der Bellen seien in vielen Bereichen "deckungsgleich", besonders zu den Themen Frieden, Gerechtigkeit und Klima.

Neben der Begegnung mit dem Papst kam es im Vatikan auch zu weiteren Gesprächen, unter anderem mit der Präsidentin des vatikanischen Governatorats, Sr. Raffaella Petrini. Diese sei für sie ein "Role Model" für Frauen in kirchlichen Leitungsfunktionen. "Es gibt viele Frauen mit großer Kompetenz in verantwortlichen Positionen", unterstrich Ritter-Grepl. Die Kirche sollte diese Fähigkeiten stärker sichtbar machen und Vernetzung fördern.

Schmidauer: "Habe Respekt vor den Religionen"

Doris Schmidauer, die Frau von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, hat im Interview mit Radio Vatikan betont, sie habe großen Respekt vor den Religionen. "Es hat ein Gewicht, wenn ein Papst sich hinstellt und für den Weltfrieden nicht nur betet, sondern auch im Hintergrund versucht, Kontakte zu knüpfen, Gespräche zu führen - die Botschaften des Vatikans sind in aller Welt präsent", so Schmidauer. Auch wenn sie selbst "nicht so ein aktives Mitglied der Kirche" sei, schätze sie das sehr. Und sie sei überzeugt, "dass die Religionen auch eine gemeinsame Botschaft hinaustragen können". Der interreligiöse Dialog sei "extrem wichtig".
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