Nächste Gespräche am 17. März - Verhandler sprechen von "konstruktiven" Verhandlungen und zeigen sich zuversichtlich
Linz, 13.03.2026 (KAP) Erneut kein Ergebnis haben die bereits siebten Verhandlungen zum Kollektivvertrag (KV) des nicht-ärztlichen Personals der Oberösterreichischen Ordensspitäler erbracht. Arbeitgeber und Arbeitnehmer kündigten nach dem ganztägigen Treffen am Donnerstag im Gesundheitspark der Barmherzigen Schwestern in Linz weitere Gespräche für den 17. März an. Der jüngsten Verhandlungsrunde waren zwei Streiks vorausgegangen.
Seitens der OÖ Ordensspitäler hieß es im Anschluss rückblickend, man sehe eine "konstruktive Gesprächsbasis" mit den Verhandlungspartnern. Man hoffe auf einen zeitnahen Abschluss und das Finden einer "guten und tragfähigen Lösung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter".
In einer Aussendung der Gewerkschaft vida wurde hervorgehoben, dass die Arbeitgeber durch die Erhöhung des Zeitbonus zumindest das Zugeständnis einer arbeitszeitverkürzenden Maßnahme gegeben hätten. Einige Verhandlungspunkte seien jedoch weiter offen. Erwähnt wurden auch die "denkbar schwierigen Ausgangsbedingungen" sowie die Weigerung des Landes Oberösterreich zum Gespräch über eine "echte Arbeitszeitverkürzung". Auch von Seiten der vida hieß es, man setze nun auf "weitere konstruktive Gespräche und eine faire Einigung".
Im Kern geht es bei den Verhandlungen um die Wochenarbeitszeit. Die Gewerkschaft wollte sie von derzeit 40 auf 35 Stunden herabsetzen, wäre inzwischen mit 37 Stunden zufrieden, wie es hieß.