Wien: Bildungsministerin besuchte Griechische Nationalschule
16.03.202612:47
Österreich/Griechenland/Kirche/Schule/Orthodoxie
Griechische Ministerin Zacharaki zu Gast in ältester griechischer Schule der Diaspora weltweit - Gespräch mit Metropolit Arsenios und Besuch im Unterricht
Wien, 16.03.2026 (KAP) Die griechische Bildungsministerin Sofia Zacharaki hat dieser Tage in Wien die Griechische Nationalschule besucht. Ministerin Zacharaki zeigte sich laut einem Bericht der Metropolis im Gespräch mit Metropolit Arsenios (Kardamakis) und bei einem Besuch in den Schulklassen sehr angetan vom Schulbetrieb und hob die Bedeutung der Schule für die Bildung der griechisch-orthodoxen Kinder in Österreich und die Festigung der Identität der griechisch-orthodoxen Gemeinde im Land hervor. Sie sagte auch die weitere Unterstützung für die Schule vonseiten Griechenlands zu.
Die Griechische Nationalschule in Wien ist die älteste griechische Schule der Diaspora weltweit. Sie wurde vor mehr als 220 Jahren gegründet und besteht seither ohne Unterbrechung fort. Metropolit Arsenios fungiert als Direktor der Schule, in der (im Nachmittagsunterricht) rund 300 Schülerinnen und Schüler in griechischer Sprache, Kultur, Geschichte und Religion unterrichtet werden.
Die Gründung einer griechischen Schule wurde 1801 von der griechisch-orthodoxen Gemeinde zur Heiligen Dreifaltigkeit beschlossen. Am 6. Mai 1804 verlieh Kaiser Franz I. der griechischen Nationalschule das Öffentlichkeitsrecht. Heute befindet sich die Schule immer noch in den traditionsreichen Räumen der ehemaligen Nationalschule, im ersten Stock über der Dreifaltigkeitskathedrale. Dort befindet sich seit 1963 auch die Metropolis von Austria. Für den Lehrbetrieb kommt der griechische Staat auf.