Neue Veranstaltungsreihe "Klosterneuburger Diskurse" startet am 16. April
Wien, 25.03.2026 (KAP) Mit den "Klosterneuburger Diskursen" startet das Stift Klosterneuburg eine neue Veranstaltungsreihe, die Menschen zusammenbringen und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven fördern möchte. Die Auftaktveranstaltung findet am 16. April 2026 statt. In mehreren Veranstaltungen steht 2026 die Würde des Menschen im Fokus. Expertinnen und Experten aus Theologie, Geschichte und Gesellschaft beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.
In einer Zeit wachsender Polarisierung, digitaler Echokammern und gesellschaftlicher Entfremdung werde respektvoller Dialog zunehmend schwieriger, heißt es in einer Aussendung des Stifts. Menschen würden oft in "gut" oder "böse" eingeteilt, Feindbilder entstünden und Versöhnung scheine kaum mehr möglich. Umso wichtiger seien Räume für offene Gespräche über zentrale gesellschaftliche Fragen. Die "Klosterneuburger Diskurse" wollen dafür einen Rahmen schaffen und laden dazu ein, "gemeinsam zu reflektieren, was verbindet - und was trennt".
Anlässlich des 250. Jahrestags der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung steht die erste Diskussion am 16. April unter dem Thema "Sind alle Menschen gleich geboren? Wie verbinden sich die Ideen Thomas Jeffersons mit der Herrschaft Maria Theresias?". Diskutanten sind der Wiener Historiker Thomas Wallnig und der aus den USA stammende Klosterneuburger Siftskämmerer Elias Carr. (19 Uhr, Augustinussaal)
Am 18. Mai diskutieren der aus Indien stammende Ordensmann und Dogmatikprofessor Antony Arockiam, der Salzburger syrisch-orthodoxe Theologe Aho Shemunkasho und die über Jahrzehnte im Kongo tätige steirische Ordensfrau Sr. Brigitta Raith zum Thema "Prägen Religionen Kulturen? Die Macht sozialer und religiöser Hierarchien." (19 Uhr, Augustinussaal)
Weitere Veranstaltungen gibt es am 4. und 17. September, 14. Oktober und 3. Dezember. (Alle Infos unter: www.stiftklosterneuburg.at)