Neuerlicher eindringlicher Friedensappell von Leo XIV. - "Ostern sollte eine Zeit des Friedens sein"
Castel Gandolfo, 31.03.2026 (KAP) Papst Leo XIV. hat US-Präsident Donald Trump und "alle Staats- und Regierungschefs der Welt" eindringlich zu Friedensverhandlungen aufgerufen. "Mir wurde berichtet, Präsident Trump wolle den Krieg beenden", sagte er am Dienstagabend in Castel Gandolfo. "Hoffentlich sucht er nach einem Weg, die Gewalt und die Bombardierungen zu verringern, was wesentlich dazu beitragen würde, den Hass zu beseitigen, der im Nahen Osten und anderswo geschürt wird und stetig zunimmt", so der gebürtige US-Amerikaner.
"Kehren Sie zum Dialog an den Verhandlungstisch zurück", appellierte er an die politischen Führer. Sie sollten nach Lösungen für die Probleme suchen und den Frieden fördern. Das sei besonders mit Blick auf das bevorstehende Osterfest wichtig, sagte Leo XIV. auf Journalistenfragen vor der Rückkehr nach Rom von seinem freien Tag in den Albaner Bergen.
Ostern sollte heiligste Zeit des Jahres sein
"Wir befinden uns in der Karwoche. Ostern steht vor der Tür, das sollte die heiligste Zeit des Jahres sein, eine Zeit des Friedens und der Besinnung", gab das Kirchenoberhaupt zu bedenken. "Doch wie wir alle wissen, erleben wir wieder einmal an vielen Orten der Welt so viel Leid, so viele Tote, darunter auch unschuldige Kinder." Er appelliere unaufhörlich an den Frieden, aber leider wollten viele Menschen Hass, Gewalt und Krieg schüren.
"Deshalb erneuere ich heute Abend meinen Appell und lade alle ein, diese Tage im Bewusstsein zu leben, dass Christus auch heute noch gekreuzigt ist und in den Unschuldigen leidet." Ein Waffenstillstand zu Ostern sei wünschenswert, "aber lasst den Krieg endlich enden", so Papst Leo XIV.