Erzbischof Lackner verweist auf Leid von Menschen im Krieg
03.04.202618:08
Österreich/Kirche/Krieg/Karfreitag/Lackner
Bischofskonferenz-Vorsitzender betet am Karfreitag für Menschen in der Ukraine und im Nahen Osten, "die in Krieg und Not ausharren müssen"
Salzburg, 03.04.2026 (KAP) Auf das Leid von Menschen in Kriegsländern hat der Salzburger Erzbischof Franz Lackner am Karfreitag in einem Interview mit dem ORF Salzburg aufmerksam gemacht. Er denke an diesem Tag intensiv etwa an die Menschen in der Ukraine und bete um Segen für alle, "die in Krieg und Not ausharren müssen", so der Bischofskonferenz-Vorsitzende.
"Ich treffe viele Bischöfe, sie kommen auch hierher und klagen ihr großes Leid. Und wenn man sie fragt, was man tun kann, kommt immer als erstes, dass man bitte beten möge", fügte er hinzu. In den Kirchen geschehe dies auch jeden Tag unter anderem bei den Gottesdiensten. Zudem werde in den Pfarren regelmäßig für die Menschen in der Ukraine gesammelt.
Auch der Krieg im Nahen Osten sorge für besondere Bedrückung heuer, so der Erzbischof. Am Karfreitag solle das Leid unzähliger Menschen bewusst gemacht werden: "Das Christentum hat einen realistischen Sinn für die Wirklichkeit, in der Menschen zu leben, zu leiden oder auch zu sterben haben", sagte Lackner.