Papst Leo gedachte im Petersdom der Leidensgeschichte Jesu
03.04.202618:39
Vatikan/Papst/Kirche/Karfreitag
Leo XIV. kniet bei Karfreitagsgottesdienst in der vatikanischen Basilika schweigend vor dem Kreuz - Papst und Gläubige beten Großes Fürbittgebet für die Anliegen der Kirche
Vatikanstadt, 03.04.2026 (KAP) Mit einer von Stille und Ernst geprägten Feier im Petersdom hat Papst Leo XIV. am Karfreitag des Leidens und Sterbens Jesu gedacht. Am Ende des Gottesdienstes kniete der Papst vor dem Kreuz und verharrte in schweigendem Gebet. Mit Leo XIV. nahmen zahlreiche Kardinäle, Bischöfe und Vertreter des diplomatischen Korps am frühen Abend an dem Wortgottesdienst und der Zeremonie der Kreuzverehrung teil. Nach katholischer Tradition findet am Karfreitag, dem Gedächtnistag des Todes Jesu, keine Messe statt.
Während der Karfreitagsliturgie, die an das Leben und Sterben Jesu erinnert, rezitierten drei Priester in der vatikanischen Basilika singend die Passionsgeschichte aus dem Johannes-Evangelium. Die Auslegung des Evangeliums hielt traditionsgemäß der päpstliche Hausprediger, der italienische Kapuziner Roberto Pasolini.
Im Lauf der Feier beteten Papst und Gläubige das Große Fürbittgebet für die Anliegen der Kirche. Auf die Fürbitten antwortete der Papst mit dem lateinischen Gebet, das die Liturgie nach der Reform des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) vorsieht.
An dem Gottesdienst mit dem Papst im Petersdom nahmen mehrere Tausend Gläubige teil. Im Anschluss wird am späteren Abend beim römischen Kolosseum der traditionelle Kreuzweg mit dem Papst stattfinden.
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