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US-Bischöfe bestürzt nach Trump-Verbalattacke gegen Papst

13.04.2026 10:35
(zuletzt bearbeitet am 13.04.2026 um 15:06 Uhr)
USA/Vatikan/Religion/Papst/Staatsoberhaupt/Papst/Staatsoberhaupt
Auch Trump-naher Bischof Barron fordert Entschuldigung - Jesuit Spadaro: Trump zeigt eigene "Ohnmacht"
Washington/Rom, 13.04.2026 (KAP) Der US-Bischofskonferenz-Vorsitzende Paul S. Coakley hat die Verbalattacke von Präsident Donald Trump gegen Papst Leo verurteilt. "Ich bin bestürzt darüber, dass der Präsident derart abfällige Worte über den Heiligen Vater gewählt hat", heißt es in einer von der katholischen Bischofskonferenz in Washington am Sonntag (Ortszeit) veröffentlichten kurzen Mitteilung.

Der Papst sei weder ein Gegner des US-Präsidenten noch ein Politiker. "Er ist der Stellvertreter Christi, der aus der Wahrheit des Evangeliums spricht und für das Heil der Seelen eintritt", so der Erzbischof von Oklahoma City.

Auch Bischof Barron fordert Entschuldigung

Als "völlig unangemessen und respektlos" kritisierte auch Bischof Robert Barron Trumps Äußerungen. Dessen Statements trügen nicht zu einem konstruktiven Dialog bei, schrieb Barron in einem X-Post am Montag. Der in den Vereinigten Staaten weithin bekannte Bischof der Diözese Winona-Rochester in Minnesota gilt als Trump-Freund und gehört einer vom US-Präsidenten im Vorjahr einberufenen Kommission für Religionsfreiheit an.

So erklärte er auch, er sei "dankbar für die vielfältigen Wege, auf denen die Trump-Regierung auf Katholiken und andere gläubige Menschen zugegangen" sei. "Dennoch denke ich, dass der Präsident dem Papst eine Entschuldigung schuldig ist", schrieb Barron.

Der Bischof betonte, der Papst habe das Recht, "die katholische Lehre und die Grundsätze, die das moralische Leben leiten, zu formulieren". Über die konkrete Anwendung dieser Grundsätze könnten Menschen unterschiedliche Meinungen haben. Weiter schrieb Barron: "Ich würde ernsthaften Katholiken innerhalb der Trump-Regierung - Minister Rubio, Vizepräsident Vance, Botschafter Brian Burch und anderen - wärmstens empfehlen, sich mit Vertretern des Vatikans zu treffen, damit ein echter Dialog stattfinden kann. Dies ist den Äußerungen in den sozialen Medien bei weitem vorzuziehen."

Spadaro: Trump zeigt "Ohnmacht"

Als "Deklaration der Ohnmacht" hat derweil ein Vatikan-Offizieller die Trump-Worte eingeordnet. Der Jesuit Antonio Spadaro aus der Spitze der Kulturbehörde des Vatikans, schrieb Montagfrüh in Sozialen Medien: "Wenn politische Macht eine moralische Stimme attackiert, dann liegt es oft daran, dass sie diese Stimme nicht in ihre Schranken weisen kann."

Spadaro fuhr fort: "Trump argumentiert nicht mit Leo, er fleht ihn an, eine Sprache zu benutzen, die er kontrollieren kann. Aber der Papst spricht eine andere Sprache. Eine, die nicht auf die Grammatik von Gewalt, Sicherheit und nationalem Interesse reduziert werden kann."

Trump erkennt indirekt Leos Bedeutung an

Weiter schrieb Spadaro: "In diesem Sinn ist die Attacke eine Deklaration der Ohnmacht. Weil sie nicht in der Lage ist, diese Stimme ungehört zu machen, versucht die Macht, sie zu delegitimieren. Aber indem sie das tut, erkennt sie indirekt ihr Gewicht an."

Der italienische Jesuit Spadaro (59) ist seit 2023 dritter Mann im vatikanischen Dikasterium für Kultur und Bildung. Zuvor war er Chefredakteur der einflussreichen Jesuitenzeitschrift "La Civiltà Cattolica".
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