Feier am 23. April mit Diskussionen und bischöflichem "Mutausbruch" unterstreicht Engagement für Demokratie
Innsbruck, 14.04.2026 (KAP) Das "Haus der Begegnung" in Innsbruck feiert am 23. April sein 60-jähriges Bestehen. Im Mittelpunkt der Feier steht das Engagement der diözesanen Einrichtung für Demokratie, Dialog und gesellschaftliches Engagement. Die Veranstaltung soll das Selbstverständnis des Hauses widerspiegeln, indem Demokratie als lebendige Praxis erlebbar gemacht wird, hieß es in einer Aussendung vom Dienstag.
Zu den Programmpunkten zählen Wortmeldungen aus Politik und Kirche, kulturelle Beiträge, Diskussionsrunden und eine "Mutausbruch"-Wortgottesfeier mit Bischof Hermann Glettler. Die Feier soll nicht nur auf die Vergangenheit zurückblicken, sondern auch die fortdauernde Relevanz des Hauses unterstreichen.
Das "Haus der Begegnung" wurde 1966 von Bischof Paulus Rusch gegründet und hat sich als wichtiger Ort für gesellschaftspolitische Bildung und Dialog etabliert. In den vergangenen Jahrzehnten hat es Raum für Diskussionen zu Themen wie Demokratie, soziale Gerechtigkeit und interkultureller bzw. interreligiöser Dialog sowie Verantwortung für die Umwelt geboten.
Magdalena Modler-El Abdaoui, Programmleiterin des Hauses, betont die Wichtigkeit von "Begegnungsräumen, in denen Haltung entwickelt und gemeinsames Lernen stattfinden kann". In der Einrichtung werde "Solidarisches Hinhören" zu "Themen am Puls der Zeit" geschult. Geschäftsführerin Manuela Schweigkofler verweist auf das "stimmige Gesamterlebnis" des breiten Angebots an nachhaltigen und modernen Veranstaltungsmöglichkeiten. - Die Teilnahme an der Jubiläumsfeier ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich.