Stationenmarsch unter dem Motto "Menschenwürde? Unantastbar!" führt durch den 15. Gemeindebezirk
Wien, 22.04.2026 (KAP) Am Freitag (24. April) findet unter dem Leitwort "Menschenwürde? Unantastbar!" in Wien die 16. "Romaria" als Solidaritätsweg mit Geflüchtete und für diese statt. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Helga-Pollak-Kinsky-Park im 15. Bezirk und führt über das Haus Espera der Caritas bis zur Pfarre Wien-Rudolfsheim. Organisiert wird die Romaria vom Pfarrnetzwerk Asyl, der Katholischen Aktion der Erzdiözese Wien, der Caritas sowie dem Institut für Theologie und Politik.
Geplant sind Impulse entlang der Wegstrecke, unter anderem von Lukas Gahleitner von der Asylkoordination Österreich über die Verwehrung von Menschenrechten. Es geht weiters um konkrete Erfahrungen von Geflüchteten und Fachleuten sowie um das Einstehen für Menschenrechte im Zweiten Weltkrieg und heute, mit einer Station zu Figuren der damals entstandenen "Schuttkrippe".
Die Route führt durch den Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus und verbindet symbolisch zentrale Orte kirchlicher und sozialer Unterstützung. Ziel sei es, Bewusstsein für die Lebensrealitäten von Geflüchteten zu schaffen und den öffentlichen Diskurs über Asyl und Integration zu stärken, hieß es. "Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für eine gesellschaftliche und politische Praxis, in der die Menschenwürde und die Würde der zu uns geflüchteten Menschen geachtet werden", so die Initiatoren.
Das Pfarrnetzwerk Asyl als Hauptveranstalter der "Romaria" setzt sich aus Pfarren in Wien und Umgebung zusammen, die regelmäßig gemeinsame Aktionen planen und durchführen. Das Netzwerk ist mit Bewusstseinsbildung, Vorträgen, einem interreligiösen Adventkalender oder Bildungsreisen aktiv. (Infos: www.pfarrnetzwerkasyl.at)