Uruguays Kirche rechnet mit Papstbesuch im November
27.04.202612:18
Uruguay/Peru/Vatikan/Papst/Kirche
Mögliche Südamerika-Reise von Leo XIV. nimmt weiter Formen an
Montevideo, 27.04.2026 (KAP/KNA) Spekulationen über einen Südamerika-Besuch von Papst Leo XIV. mit Stationen in mehreren Ländern gibt es bereits seit seiner Wahl vor knapp einem Jahr, da das Kirchenoberhaupt lange Zeit in Peru tätig war und als gebürtiger US-Amerikaner sogar die peruanische Staatsbürgerschaft besitzt. Nun sorgt Kardinal Daniel Sturla aus der uruguayischen Hauptstadt Montevideo für neue Hoffnung auf einen baldigen Papstbesuch.
"Die Neuigkeit ist, dass wir zu 80 Prozent sagen können, dass der Papst im November kommt", sagte Sturla dem Sender "Telemundo". Der Kardinal deutete gleichzeitig an, dass noch nicht in allen geplanten Besuchsländern des Papstes die politischen Voraussetzungen für eine Reise gänzlich erfüllt sind. "Ich glaube, es fehlt noch, dass andere Länder, in denen der Papst ebenfalls die Reise antreten würde, bereits eine gewählte Regierung haben und die Einladung konkret vorliegt", sagte Sturla. Damit dürfte Peru gemeint sein, denn dort ist auch zwei Wochen nach dem ersten Durchgang der Präsidentschaftswahlen noch immer unklar, wer in die Stichwahl im Juni einzieht.
Segen für die Tourismuswirtschaft
Schon jetzt hat der "peruanische" Papst einen starken Einfluss auf die Entwicklung des Tourismus in seiner ehemaligen Wahlheimat Chiclayo. "Der Tourismus hat sich seit seiner Wahl deutlich verbessert. Es kommen in- und ausländische Touristen hierher, um die Orte zu besuchen, an denen er gearbeitet hat", sagte Félix Mío, Regionalleiter für Tourismus im peruanischen Lambayeque, dem Portal "Perú 21".
Allein im Jahr 2025 verzeichnete die Region den Angaben zufolge mehr als 1,1 Millionen Besucher, eine Steigerung von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr.