Spende an Opferstock per Bankkarte oder Smartphone möglich
Feldkirch, 03.05.2026 (KAP) Im Wiener Stephansdom, in der Wallfahrtskirche Maria Dürrnberg in Salzburg, der Wörthersee-Pfarre Krumpendorf sowie am Linzer Pöstlingberg ist es bereits möglich - das bargeldlose Spenden und Bezahlen in der Kirche. Das Kerzerlanzünden oder Spenden mit Karte oder Smartphone wird nun auch breiter in den Pfarren der Diözese Feldkirch, wo es seit einem Jahr im Dom in Feldkirch den ersten "digitalen Opferstock" Vorarlbergs gibt, angelegt. Nun ziehen laut ORF Vorarlberg (Online, 3. Mai) weitere Kirchen nach.
Konkret handelt es sich laut Medienbericht um Kirchen in Feldkirch Altenstadt, Feldkirch Tosters, Feldkirch Gisingen, in Bregenz St. Kolumban, Bregenz St. Gallus, Hard, Dornbirn Hatlerdorf, Bildstein und Bürs. Zudem kommt die digitale Bezahloption in die Kapelle des Jugend- und Bildungshauses St. Arbogast sowie in das Ehe- und Familienzentrum in Feldkirch. Ein weiterer Ausbau dieses Angebots sei geplant, hieß es.
Habe eine Pfarre Interesse, arbeite die IT-Abteilung der Katholischen Kirche Vorarlberg eine Lösung aus, informierte die Diözese. Die freiwillige Anschaffung eines Bezahlgeräts - dessen Kostenpunkt bei 79 Euro liegt - trage jede Pfarre selbst. "Bisher hätten sich die Kosten innerhalb des ersten Monats schon amortisiert. Rund 30 Prozent der Spenden würden in jenen Kirchen, in denen es schon ein Bezahlgerät gibt, derzeit schon per Karte bezahlt", heißt es im ORF-Artikel.
Die sogenannten Pay-Terminals in Vorarlberg sind mit einer integrierten SIM-Karte ausgestattet, die eine Internetverbindung ermöglicht, informierte die Diözese bereits im Vorjahr. Die Gehäuse wurden mit einem 3D-Drucker konstruiert. Ein weiterer Vorteil der digitalen Lösung sei die Sicherheit, hieß es: Diebstähle aus dem Opferstock seien damit nicht mehr möglich. Eine Überwachungskamera sorgt zusätzlich für Schutz. Ferner arbeite man an einem "digitalen Klingelbeutel" durch den man das Opfergeld während der Messe künftig auch per Karte spenden können, so vorarlberg.orf.at.
Bargeldlose Spenden und Bezahlen von Wallfahrts- und Opferkerzen, Andachtsbildern oder Rosenkränzen wird in Salzburger Stadtpfarren Mülln, Maxglan und Liefering getestet
Spende an Opferstock per Bankkarte oder Smartphone möglich - Bischof Elbs: "Eine Kreditkarte oder ein Handy hat eigentlich jeder immer dabei. Der Hintergedanke war, eine barrierefreie Möglichkeit zu bieten."