Offener Begegnungsraum von 12. bis 16. Mai im ESC Village am Wiener Rathausplatz soll interkulturellen und interreligiösen Austausch fördern
Wien, 04.05.2026 (KAP) Im Rahmen des Eurovision Song Contest vom 12. bis 16. Mai entsteht ein interreligiöser Pavillon im ESC Village in Wien, der als offener Begegnungsraum für Menschen unterschiedlichster Herkunft, Kulturen und Glaubensrichtungen dienen soll. Unter dem Motto "United in Humanity - Connected by Music" wollen die Veranstalter den interkulturellen und interreligiösen Austausch fördern und ein klares Zeichen für Vielfalt, Dialog und ein friedliches Miteinander setzen, heißt es auf der Webseite der Erzdiözese Wien. Ziel sei, "die verbindende Kraft der Musik aufzugreifen und für den interkulturellen und interreligiösen Dialog fruchtbar zu machen".
Initiiert wurde das Projekt von Mitarbeiterinnen des Pastoralamtes der Erzdiözese, Elisabeth Palugyay und Edina Kiss, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften, etwa dem Buddhismus, Judentum, Bahá'í, Sikhismus, Islam sowie unterschiedlichen christlichen Konfessionen, und in Kooperation mit der Stadt Wien und "Denk Dich Neu" umgesetzt. Sie alle eine die Überzeugung, dass gegenseitiger Respekt, Offenheit und Zusammenarbeit die Grundlage für ein gelingendes Zusammenleben bilden, heißt es seitens der Organisatoren. Der interreligiöse Pavillon baue auf einer langjährigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit der Beteiligten auf und mache dieses Netzwerk nun im öffentlichen Raum sichtbar.
Interfaith-Team und "Wall of Hope"
"Im Interfaith Pavillon kann man sich einfach unterhalten, offene Fragen stellen", berichtete Edina Kiss aus dem Projektteam der Erzdiözese Wien gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress. Vor Ort wird ein sogenanntes Interfaith-Team bereitstehen. Die verschiedenen Religionsgemeinschaften bieten diverse Aktivitäten an: unter anderem eine "Living Library" mit Vertreterinnen und Vertretern der Religionen, unterschiedliche Workshops (z.B. Achtsamkeitsworkshop), Glückskekse mit Friedensbotschaften, eine multireligiöse Spotify-Playlist und eine interaktive "Wall of Hope", wo alle Besucherinnen und Besucher ihre Botschaften für ein friedliches Zusammenleben anbringen können.