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Vatikan: Bischof Elbs mit Papst Leo zusammengetroffen

07.05.2026 10:30
Vatikan/Österreich/Schweiz/Papst/Elbs/Schweizergarde
Begegnung am Rande der Vereidigung der neuen Rekruten der Schweizergarde - Feldkircher Bischof würdigt Friedensengagement des Papstes
Vatikanstadt, 07.05.2026 (KAP) Bischof Benno Elbs ist am Mittwoch in Rom mit Papst Leo XIV. zusammengetroffen. Am Mittwochvormittag war Elbs bei einer Generalaudienz auf dem Petersplatz, am späten Nachmittag gab es ein weiteres Treffen mit dem Kirchenoberhaupt bei der Angelobung der Schweizergarde. Im Anschluss würdigte Elbs auf seinem Instagram-Account u.a. das Friedensengagement des Papstes: "Viele Menschen auf dem Petersplatz freuen sich über die Erfahrung des Glaubens und den Einsatz von Papst Leo für den Frieden in der Welt."

Am Mittwochnachmittag wurden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in der vatikanischen Audienzhalle 28 Rekruten der Schweizergarde vereidigt. Papst Leo XIV. war wie im vergangenen Jahr anwesend und bedankte sich am Schluss der Feier für den Dienst der Schweizergarde. Jeder der neuen Gardisten gelobt bei der Feier einzeln, den Papst und alle seine rechtmäßigen Nachfolger zu schützen und zu verteidigen, auch unter Einsatz des eigenen Lebens.

Papst Leo richtete persönliche Worte an die Anwesenden, in denen er zunächst den ebenfalls anwesenden Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin sowie die weiteren Vertreter aus Politik und Militär herzlich begrüßte. Leo dankte den Familien der Gardisten für ihr Dabeisein und sprach den frisch vereidigten Männern seine Achtung und Dankbarkeit aus. Ihr abgelegter Eid zeuge von einer Treueverpflichtung, die aus jugendlicher Begeisterung sowie dem Glauben an Gott und der Liebe zur Kirche entspringe.

Der Kommandant der Garde, Christoph Graf, bezeichnete in seiner Ansprache die Anwesenheit von Papst Leo als "wertvolles Zeichen der Verbundenheit gegenüber den jungen Männern und ihrem Korps". Zum Kern des Menschseins gehöre es, so Graf weiter, für andere da zu sein. "Erst indem wir unsere Talente für andere einsetzen, entfalten wir uns wirklich", betonte der Kommandant. Ein recht verstandener Dienst bewahre zudem vor Überheblichkeit und dem egoistischen Missbrauch der eigenen Stellung. Wer diene, wisse stets, dass er nicht über jenen stehe, denen sein Einsatz gelte. Für die Gardisten bedeute dies konkret, den Heiligen Vater mit ganzer Kraft zu unterstützen und seinen Schutz zu gewährleisten, damit dieser sein Amt als Nachfolger des Apostels Petrus ungehindert ausüben könne.

Der 6. Mai ist der Jahrestag des "Sacco di Roma" (Plünderung Roms) von 1527. Damals verloren 147 Schweizergardisten bei der erfolgreichen Verteidigung von Papst Clemens VII. gegen die Landsknechte von Kaiser Karl V. ihr Leben.

Die aus Schweizer Bürgern bestehende Garde ist seit 1506 die offizielle Armee des Papstes. Sie ist die älteste Armee der Welt. Die heutige Sollstärke liegt bei 135 Mann, ihr Kommandant ist seit 2015 Christoph Graf.

Parmelin bei Papst Leo und Kardinalstaatssekretär Parolin

Am Rande der Feierlichkeiten hat Papst Leo am Mittwoch den Schweizer Bundespräsidenten Parmelin auch in Audienz empfangen. Anschließend traf Parmelin u.a. mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin statt. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die bilateralen Beziehungen sowie internationale Konflikte und die Förderung des Friedens, hieß es im Anschluss.
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