Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Nachrichten
  • Dossier
  • Media
    • Fotos
    • Audios
    • Videos
  • Produkte
  • Redaktion
  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Login
Noch kein Kunde?
Hier finden Sie unsere Produkte

Passwort vergessen?
Hauptmenü anzeigen
Produkte
Produkte
Suche
Login
Inhalt:

EU-Bischöfe fordern mehr Hilfen für Menschen in psychischen Krisen

08.05.2026 10:14
Europäische Union/Internationale Organisation/Kirche/Gesellschaft/Psychische Krankheit/Medizin & Gesundheit
Kirchenvertreter anlässlich der "Woche der psychischen Gesundheit": Angebote für Angehörige, Förderung von Familienzusammenführung und Ausbau der Palliativversorgung
Brüssel, 08.05.2026 (KAP/KNA) Die katholischen Bischöfe in Europa fordern mehr Hilfen für Menschen in psychischen Krisen. Mit medizinischer Begleitung allein sei es nicht getan, heißt es in einem am Donnerstagabend von der Kommission der EU-Bischofskonferenzen COMECE in Brüssel veröffentlichten Papier zur diesjährigen Europäischen Woche der psychischen Gesundheit. Die Herausforderung seien komplex und oft miteinander verknüpft, so die Bischöfe.

Seit der Corona-Pandemie hätten beispielsweise Depressionen und Angstzustände sowie soziale Isolation und Drogenmissbrauch zugenommen, halten die Bischöfe in dem 21-seitigen Papier fest. Auch Faktoren wie humanitäre Krisen, Migration, eine alternde Bevölkerung oder wirtschaftlicher Druck wirken sich negativ auf die mentale Gesundheit der Bevölkerung aus.

Zu den vorgeschlagenen Gegenmaßnahmen gehört eine bessere Unterstützung von Familien, die für notleidende Angehörige oft erste Anlaufstellen seien. Angesichts einer wachsenden Digitalisierung des Gesundheitswesens warnt die Kommission der EU-Bischofskonferenzen vor falschen Weichenstellungen. Digitale Technologien müssten den Menschen dienen und dürften echte Beziehungen wie zu einem Therapeuten nicht ersetzen.

Was Flüchtlinge und Migranten anbelangt, so sei für deren psychische Gesundheit eine frühe gesellschaftliche und sprachliche Integration von großer Bedeutung. In diesem Zusammenhang sprechen sich die Bischöfe auch für Familienzusammenführungen aus.

Mit Blick auf den Anfang des Lebens äußern sich die Bischöfe kritisch zur Leihmutterschaft. Aktuelle Forschungen zeigten, dass die Bindung zwischen Mutter und Kind nicht nur ein soziales oder kulturelles Konstrukt sei, "sondern ein tief verwurzelter physiologischer und biologischer Prozess".

Weiter spricht sich die Kommission der EU-Bischofskonferenzen für einen Ausbau der Palliativversorgung für unheilbar kranke und sterbende Menschen aus. Die spirituelle Begleitung sei hierbei unerlässlich. Sie trage dazu bei, "dass kein Patient in Isolation, Verzweiflung oder einem Gefühl der Sinnlosigkeit leiden muss".
zurück

  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Katholische Presseagentur Kathpress
1010 Wien, Singerstraße 7/6/2
Tel: +43 / 1 / 512 52 83


© 1947-2026 KATHPRESS - Katholische Presseagentur Österreich
nach oben springen