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Graz: 50 Jahre Institut für Familienberatung und Psychotherapie

08.05.2026 10:57
Österreich/Kirche/Soziales/Familie/Therapie
Einrichtung zieht Erfolgsbilanz: 15.000 Beratungen jährlich an acht Standorten in der Steiermark
Graz, 08.05.2026 (KAP) Das Institut für Familienberatung und Psychotherapie (IFP) der Diözese Graz-Seckau hat zum 50-jährigen Bestehen eine positive Bilanz gezogen: 15.000 Beratungen werden jährlich an acht Standorten in der Steiermark durchgeführt. Zum Hilfsangebot zählen Familien-, Lebens-, Paar- oder Elternberatungen, Begleitung am Lebensende, Rechtsberatung rund um Familienthemen, Familienmediation und kassenfinanzierte Psychotherapie. "Im IFP finden die Menschen Unterstützung mit ihren Beziehungen, Brüchen und ihrer Sehnsucht nach einem gelingenden Leben", würdigte Weihbischof Johannes Freitag das Engagement der Beraterinnen und Berater beim Jubiläumsfest in Graz. "Hier gibt es Räume für Versöhnung mit anderen und mit sich selbst, um die Grundlagen unseres Zusammenlebens", so Freitag.

"Es gibt keine Lösungen für alles, aber Vorschläge, damit die Würde der Menschen gewahrt bleibt und ein selbstbestimmtes, ein gutes Leben möglich ist", sagte Anna Höllwöger, Generalsekretärin der steirischen Katholischen Aktion, bei der das IFP angesiedelt ist. Gleichzeitig sei das IFP ein Seismograf für die Kirche, denn was sich dort zeige, beeinflusse die Arbeit der Kirche generell.

Neben Kabaretteinlagen der "Menopausen" und einem Festvortrag des Theologen und Psychologen Ralf Lutz berichtete Christiane Sprung-Zarfl, die Leiterin des IFP, über die Geschichte der Institution, die 1968 als Eheberatung im Familienreferat der Diözese Graz-Seckau gegründet wurde.

Die erste Beratungsstelle befand sich ab 1972 in der Grazer Mesnergasse. "1975 wurde die Institution schließlich von der Österreichischen Bischofskonferenz anerkannt und ab diesem Jahr vom Familienministerium gefördert", so Sprung-Zarfl. 1983 erfolgte die Umbenennung in "Institut für Familienberatung und Familientherapie". 1991 - einhergehend mit der Angebotserweiterung - in das heutige "Institut für Familienberatung und Psychotherapie".

Hilfe in allen Lebensphasen

"Fast alle Leistungen des IFP sind kostenlos", führte die Leiterin aus. Zudem erfolgen die Beratungen anonym und freiwillig. Besonders gefragt seien Ehe- und Paarberatungen sowie Beratung bei Überforderung und Care-Arbeit. Insgesamt decke das Beratungsangebot aber Herausforderungen in allen Lebensphasen und Übergängen ab. Mehr als 30 Beraterinnen und Berater sind beim IFP beschäftigt und helfen in mehr als 11.000 Beratungseinheiten jedes Jahr gut 5.000 Personen. In der Psychotherapie werden jährlich zwischen 4.000 und 5.000 Stunden geleistet.

Das Institut für Familienberatung und Psychotherapie ist vor Ort zweimal in Graz, Bad Radkersburg, Gleisdorf, Hartberg, Kapfenberg, Leoben und Voitsberg vertreten. Die Ehe- und Familienberaterinnen und -berater verfügen über eine fundierte psychosoziale Ausbildung, die berufsbegleitend sieben Semester in Anspruch nimmt. (Info: www.beratung-ifp.at)
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