Veranstaltung von "Netzwerk Kinderrechte Österreich" mit Bundesministerin Bauer, Kinderrechtsexperten und Jugendgruppen am 16. Juni
Wien, 09.05.2026 (KAP) Unter dem Motto "Kinderrechte im digitalen Raum" veranstaltet das Netzwerk Kinderrechte Österreich die "2. österreichische Kinderrechte Konferenz" am 16. Juni im Europahaus Wien. Thema ist ein "zentraler Lebensraum" junger Menschen, wie es in der Ankündigung heißt, Fachleute gehen den "vielfältigen Voraussetzungen, Ressourcen und Gestaltungsmöglichkeiten nach, die notwendig sind, um Kinderrechte auch im digitalen Raum wirksam umzusetzen und zu stärken". Dabei solle es insbesondere um die Frage gehen, wie die in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Rechte von Kindern und Jugendlichen in Österreich auch im digitalen Kontext wirksam werden können.
An der Veranstaltung nehmen u. a. Familienministerin Claudia Bauer, Bernadette Humer, Sektionsleiterin für Familie und Jugend im Bundeskanzleramt, Ernst Gesslbauer, Direktor der Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps sowie Daniela Köck und Helmut Sax vom Netzwerk Kinderrechte Österreich teil.
Die Medienethikerin Ingrid Stapf, die sich in ihrer Arbeit intensiv mit der Sicherheit von Kindern im digitalen Raum auseinandersetzt, wird in einer Keynote zum Thema sprechen. Auch mehrere Jugendorganisationen werden sich aktiv an der Konferenz mit "Expertinnen und Experten für die Umsetzung der Kinderrechte" in Österreich einbringen. In sogenannten "Themenwerkstätten" werden sich auch Jugendliche selbst zu Wort melden. (Info: https://kinderhabenrechte.at/veranstaltung-oesterreichische-kinderrechte-konferenz-am-16-juni-2026/)
Netzwerk pocht auf Kinderrechte
Dem Netzwerk Kinderrechte Österreich gehören 55 Organisationen und Institutionen an, darunter mehrere kirchliche. Das Gremium sich nach eigenen Angaben als Plattform für fachlichen Austausch und Bewusstseinsbildung zu Kinderrechten. Gemeinsames Ziel sei es, die Umsetzung der in der UN-Kinderrechtskonvention und im Bundesverfassungsgesetz verankerten Kinderrechte kritisch zu prüfen und etwaigen Handlungsbedarf aufzuzeigen. Dazu plant das Netzwerk den Aufbau einer unabhängigen Monitoringstelle. (Info: https://kinderhabenrechte.at/)