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Papst Leo XIV. beim Angelusgebet am Fenster des Apostolischen Palastes
Regina-Coeli-Gebet
Bild Copyright: © Vatican Media/Romano Siciliani/KNA

Papst Leo XIV. dankt allen Müttern zum Muttertag

10.05.2026 13:08
Vatikan/Religion/Papst/Feiertage/Ökumene/Muttertag
Eigene Mutter hatte Papst bei kirchlichen Laufbahn stark unterstützt - Leo thematisiert Gewalt in Sahel-Zone, Verbundenheit mit Kopten und Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff
Vatikanstadt, 10.05.2026 (KAP) Einen "besonderen Gedanken" hat Papst Leo XIV. am Sonntag allen Müttern gewidmet. Zum Muttertag an diesem Sonntag sagte er auf dem Petersplatz: "Lasst uns mit Zuneigung und Dankbarkeit für jede Mutter beten, besonders für jene, die unter besonders schwierigen Bedingungen leben."

Papst Leos XIV. eigene Mutter Mildred Martínez starb 1990 in Chicago. Sie war als Bibliothekarin tätig und tief im katholischen Gemeindeleben verwurzelt. Ihr Glaube soll ihren jüngsten Sohn Robert Francis Prevost, so der bürgerliche Name des Papstes, stark geprägt haben. Seinen Wunsch nach einer geistlichen Laufbahn unterstützte seine Mutter nachdrücklich.

Sorge über Gewalt in Sahelregion

Leo XIV. zeigte sich beim Gebet Regina Coeli am Sonntag besorgt über Berichte zunehmender Gewalt in der Sahelregion. Besonders Tschad und Mali seien zuletzt von terroristischen Anschlägen getroffen worden. Der Papst bekundete seine Nähe zu den leidenden Menschen und äußerte den Wunsch, dass jede Form von Gewalt ein Ende finde; er "unterstütze alle Bemühungen um Frieden und Entwicklung in dieser geliebten Region", so der Papst wörtlich.

Darüber hinaus erinnerte der Papst beim Mittagsgebet an den "Tag der koptisch-katholischen Freundschaft", der jährlich am 10. Mai begangen wird, und schloss in ökumenischer Verbundenheit einen "brüderlichen Gruß an Seine Heiligkeit Papst Tawadros II." an. Zudem versicherte er "der ganzen geliebten koptischen Kirche mein Gebet, in der Hoffnung, dass unser Weg der Freundschaft uns zur vollkommenen Einheit in Christus führt, der uns 'Freunde' genannt hat."

In knapp einem Monat reist der Papst nach Teneriffa. Also dorthin, wo gerade das Kreuzfahrtschiff Hondius mit den Hantavirus-Patienten angelegt hat. Am Sonntag auf dem Petersplatz äußerte sich Leo XIV. nach seinem Mittagsgebet auch dazu. Er dankte den Bewohnern der Kanarischen Inseln für die Aufnahme der Passagiere; nach dem Ausbruch des Virus an Bord mit drei Toten hatte das Schiff am Sonntagmorgen in Teneriffa angelegt und die Evakuierung begonnen.

Rund 20.000 Gläubige versammelten sich zum Regina-Coeli-Gebet auf dem Petersplatz. Das Gedenken an Maria als "Himmelskönigin" und Mutter Gottes ersetzt bis Pfingsten das Angelus-Gebet, das viele aus den sonntäglichen Ansprachen des Papstes kennen.
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